Jysk: Jan Bøgh: Mehr als nur ein Bettenlager
 
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Jan Bøgh: Mehr als nur ein Bettenlager

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Jysk-CEO Jan Bøgh
Jysk-CEO Jan Bøgh

Seit 20 Jahren ist Jan Bøgh als CEO beim Unternehmen Jysk, das in Österreich die Dänischen Bettenlager betreibt, tätig. Nun steht er vor einer Mammut-­Aufgabe: Das „verstaubte“ Bettenlager mittels neuem Storekonzept und ­erweiterter Produktpalette zum jungen und modernen Jysk zu transformieren.

CASH: Herr Bøgh, diesen Herbst planen Sie ein Rebranding von Dänisches Bettenlager, welche Änderungen darf man sich erwarten?
Jan Bøgh:
In 49 Ländern auf der ganzen Welt heißt das 1979 von Lars Larsen in Dänemark gegründete Unternehmen Jysk. Nur in Österreich und Deutschland sind die Stores bislang unter dem Namen Dänisches Bettenlager bekannt. Jysk ist ein traditionelles Familienunternehmen. Nach dem Tod von Herrn Larsen im letzten Jahr hat sein Sohn Jacob Brunsborg das Geschäft bereits in dritter Generation übernommen. Schon Herr Larsen wollte Dänisches Bettenlager in Jysk integrieren. Ich selbst war verantwortlich für die skandinavischen Länder, Osteureupa, Holland und UK und habe jetzt die Position des CEO für ganz Jysk inne. Nun ist es meine Aufgabe, aus Dänisches Bettenlager Jysk zu machen. Dabei geht es aber um mehr, als nur den Namen zu verändern. 

Warum hat man sich dann überhaupt entschieden, in Österreich den Namen Dänisches Bettenlager zu verwenden?
Der Grund für die damalige Namensgebung war, dass es in den Anfangsjahren nur um das Bett ging. Verkauft wurden Matratzen, Lattenroste, Polster, Decken und vielleicht ein paar Handtücher. Aber keine Möbel, nichts für den Garten und auch keine Deko. Daher war das Wort „Betten“ im Firmennamen passend für das Unternehmen. Auch in Dänemark, Schweden und Norwegen hatten die Jysk-Filialen einen Zusatz, der auf Deutsch mit „Bettenlager“ übersetzt werden kann. Im Jahr 2000 verkürzten wir den Namen dann auf Jysk. Das nächste Problem ist das Wort „Lager“. Als Herr Larsen das Unternehmen gründete, wollte er damit signalisieren, dass unsere Waren so günstig wie in einem Lagerhaus sind. Aber auch das gilt heute nicht mehr. Wir sind bereits so viel mehr als ein Diskont-Bettenlager. Der Plan ist, in einem ersten Schritt größere Filialen zu bauen.

Schließen Sie kleinere Filialen?
Nein, nicht direkt. Wir haben hier mehrere Möglichkeiten. Entweder wir erweitern bestehende Filialen oder siedeln Filialen samt ihrer Mitarbeiter um. Der zweite Schritt wird die Umstellung auf ein neues Storekonzept sein. Mit dem „Store Concept 3.0“ wollen wir unsere Waren dynamischer und moderner präsentieren. In den Nachbarländern haben wir bereits mehr als 300 Stores auf das neue Konzept umgestellt. Die Veränderungen betreffen auch das Sortiment.

Das Interview in voller Länge gibt's zum Nachlesen im E-Paper.

 
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