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Theresa Imre: Hochstimmung beim digitalen Bauernmarkt

lukasilgner.at

2020 schossen die Bestellungen beim Online-Bauernmarktplatz markta durch die Decke und verzwanzigfachten sich in kurzer Zeit. Gründerin Theresa Imre sprach mit CASH über das aufregendste Jahr des Start-ups.

CASH: Frau Imre, mit dem rasanten Aufwind des Onlinehandels hätten vor der Pandemie wohl nur die größten Optimisten gerechnet. Selbst gestandene Lebensmittelhändler hatten größte Probleme, das aufkommende Bestellvolumen zu bewältigen. Wie war markta darauf vorbereitet?
Theresa Imre: Vor der Pandemie hatten wir rund 120 bis 130 Bestellungen pro Woche – mit der Logistik hat markta auch erst im Herbst 2019 losgelegt. Im Lockdown ging es dann ganz schnell auf 2.500 Bestellungen. Unser Bestellvolumen hat sich innerhalb weniger Tage also verzwanzigfacht. Wir haben zwar gehofft, dass die Bestellungen mit der Zeit ansteigen werden, waren aber überwältigt davon, wie schnell das gegangen ist. 

Wie stand es um Ihre Lieferfähigkeit beziehungsweise Warenverfügbarkeit während dieser Zeit?
Die Warenverfügbarkeit war stets gegeben. Einerseits lag das daran, dass sich Hunderte neue Betriebe bei uns beworben haben, andererseits brach bei vielen bestehenden Lieferpartnern das Geschäft nahezu völlig weg, sodass sie ihren gesamten Vertrieb auf uns ausrichten konnten. Darüber hinaus konnten viele Betriebe ihre Produktionskapazitäten noch hochfahren, da sie bisher nicht ausgelastet waren. Unsere größte Challenge war jedoch der Postversand, weshalb wir damals auch rasch auf den Lieferdienst Veloce umgestiegen sind. 

Welche Produkte wurden denn während des Lockdowns am häufigsten bestellt?
Im Grunde sind das stets die klassischen Grundnahrungsmittel wie Eier, Milch, Brot, Gemüse und Obst. Unsere Top-15-Produkte sind jedes Monat ganz ähnlich, wenngleich auch vereinzelt saisonale Produkte darunter sind.

Das Interview in voller Länge lesen Sie im E-Paper der CASH Jänner-Ausgabe 2021



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