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Jakob Leitner: "Die Erfolge machen mutig"

CASH/Johannes Brunnbauer
Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar Zentrale Marchtrenk.
Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar Zentrale Marchtrenk.

Jakob Leitner verantwortet als Geschäftsführer die Spar-Zentrale in Marchtrenk, mit CASH spricht er über die neue Raumordnung in Oberösterreich, die logistische Herausforderung in den nächsten Jahren und die besondere Eurospar-Dichte.

Das Zentrallager in Wels befindet sich bereits in Baustufe vier, das neue Raumordnungsgesetz ist bereits zehn Monate alt, und auch sonst lässt dieses Jahr noch keine Routine einkehren. Kein Grund zur Sorge, Jakob Leitner blickt optimistisch in die Zukunft, das aktuelle Geschäftsjahr bietet auch eine solide Grundlage dafür.

CASH: Das vorige Jahr hat ja einen deutlichen Umsatzsprung verursacht, wie sieht die heurige Geschäftsentwicklung aktuell aus?
Jakob Leitner: Wir waren alle sehr positiv von der dynamischen Umsatzentwicklung von über 15 Prozent im Coronajahr überrascht. Die große Thematik war dann natürlich, was wir uns für das Jahr 2021 zutrauen. Es war wirklich unglaublich, dass es uns gelungen ist, auch über diesem besonderen Vorjahr zu wachsen. Das sind ja Zehn-Jahres-Sprünge, die sich da in nur einem Jahr zugetragen haben. Offensichtlich ist es uns mit all den Maßnahmen gelungen, das Kundenvertrauen von 2020 zu halten.

Decken sich Ihre Geschäftsergebnisse mit denen des Spar-Konzerns?
Wir sind im Gleichklang in der Entwicklung der anderen Bundesländer. Natürlich tut sich etwa Vorarlberg etwas schwerer, weil die Grenzlage zur Schweiz eine besondere Herausforderung darstellt, da nicht alle Konsumenten ungehindert grenzüberschreitend einkaufen konnten. Der Tourismus hat sich bisher in Tirol auch wieder gut entwickelt, wir in Oberösterreich sind gut in der Mitte unterwegs.

Wie blicken Sie in Richtung Weihnachtsgeschäft?
Wenn die kommenden zwei Monate ähnlich verlaufen, dann werden wir ein weiteres gutes Jahr abschließen.
Wie hat sich Ihr Einzugsgebiet in Bezug auf Expansion und Eröffnungen im heurigen Jahr entwickelt?
Da sind tatsächlich besonders viele Herzensprojekte dabei, die wir viele Jahre entwickelt haben und heuer zum Glück entwickeln konnten. Angefangen mit dem besonderen Standort im MedUni Campus, wo ja die neue Universität gebaut wurde. An dieser Universität und dem angeschlossenen Kepler Klinikum, wo ja Tausende Menschen arbeiten, können wir als Nahversorger im Erdgeschoß des Gebäudekomplexes eine besondere Rolle für junge Zielgruppen erfüllen. Aber die Entwicklung von Eurospars aus Supermärkten heraus konnten wir ebenfalls fortsetzen, wo wirklich zahlreiche Projekte dabei sind, wo wir langjährig geplante Strukturverbesserungen durchführen konnten.

An welchen Standorten haben Sie solche Strukturverbesserungen realisiert?
In St. Florian konnten wir am bestehenden Standort eine Bierhalle und das Fachmarktzentrum dazukaufen. In Bad Leonfelden waren wir über zehn Jahre auf der Suche nach geeigneten Flächen, um einen Eurospar zu realisieren. Am Pöstlingberg wollten wir mit einem übernommenen Prima-Markt, der als Spar geführt wurde, seit 15 Jahren eine Strukturverbesserung durchführen, nun ist es auch hier gelungen, Flächen zu gewinnen. In Ansfelden wird ebenfalls dazugebaut, wo heuer der vierte neue Eurospar gebaut wird.

Lesen Sie das komplette Interview im E-Paper.

Das Großprojekt Zentrallager neu in Wels befindet sich aktuell in der Baustufe vier. Im Sommer 2022 Beginn Hochlauf Hochregallager, vor Weihnachten 2022 dann die ersten DPS-Stationen und im Frühjahr 2023 gehen das Lager in den Vollbetrieb.

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