Spar: Fritz Poppmeier: Erfolg hat viele Puzzl...
 
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Fritz Poppmeier: Erfolg hat viele Puzzlesteine

Johannes Brunnbauer

Spar-Vorstandsdirektor Mag. Fritz Poppmeier spricht im CASH-Interview über quantitative und qualitative Expansion, die Stärken der Spar-Kaufleute, Wertschätzung für die Mitarbeitenden sowie den Ausbau des Zentrallagers im oberösterreichischen Wels.

CASH: Ihr Vorstandsressort trägt die Bezeichnung „Expansion und Einzelhandel“. Welchen Anteil haben diese beiden Bereiche daran, dass Spar 2019 das zehnte Jahr in Folge Wachstumsführer im Bereich Super- und Hypermärkte im österreichischen LEH war? Sprich, welche Rolle haben Neueröffnungen und die selbstständigen Spar-Kaufleute bei diesem Erfolg gespielt?
Fritz Poppmeier: Im Rahmen der Expansion haben wir in den letzten Jahren tolle neue Standorte verwirklicht, aber auch viele bestehende Standorte verlegt, vergrößert und verbessert. Damit ist es uns gelungen, sowohl mit neuen, als auch mit bestehenden Flächen deutlich stärker zu wachsen als die Branche. Unsere Spar-Kaufleute sind praktisch Jahr für Jahr ähnlich stark gewachsen wie Interspar oder unser Filialbereich.

Die Flächendichte im österreichischen LEH zählt bekanntlich zu den höchsten in ganz Europa. Wie gestaltet man unter solchen Voraussetzungen in einem gesättigten Markt eine gewinnversprechende Expansionsstrategie?
Man muss zuallererst den Kundinnen und Kunden zuhören und mit Konzepten und Botschaften am Puls der Zeit antworten. Dann kann man mit den besten Mitarbeitenden und den besten Kaufleuten einen echten Mehrwert für die Kunden und eine Differenzierung schaffen und neben der quantitativen Expansion auch eine echte qualitative Expansion erreichen.

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Expansionsprojekte der Spar in Österreich im heurigen Jahr?
Ich will Ihnen für jeden Geschäftstyp zwei Beispiele geben. Bei den selbstständigen Kaufleuten möchte ich das Eurospar-Einkaufszentrum der Familie Prauchner in Pöchlarn in Niederösterreich nennen, das sich ab dem heurigen Sommer erweitert und umgebaut präsentieren wird. Zudem wird Dietmar Brunner seinen Supermarkt in Dornbirn vergrößern und neu gestalten. Mit Interspar werden wir Ende 2020 am Wiener Schottentor in der ehemaligen Creditanstalt-Zentrale wahrscheinlich die Eröffnung des Jahres feiern. In Wien gibt es heuer in der Breitenfurter Straße aber auch eine weitere Interspar-Neueröffnung, die auch deshalb so besonders ist, weil sich über dem Markt eine Schule befinden wird. Aus dem Filialbereich möchte ich den neu wieder zu errichtenden Eurospar im oberösterreichischen Schwanenstadt und das Refurbishment des Eurospars in Telfs in Tirol hervorheben.

Das Interview in voller Länge zum Nachlesen gibt's im E-Paper.

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