Tchibo/Eduscho: Erik Hofstädter: Verjüngungsk...
 
Tchibo/Eduscho

Erik Hofstädter: Verjüngungskur für Tchibo

Tchibo

Der ehemalige Verkaufs- und Marketingleiter der NÖM Erik Hofstädter ist neuer Geschäftsführer von Kaffeeröster Tchibo/Eduscho und tritt die Nachfolge des langjährigen Firmenchefs Harald J. Mayer an. Im Interview gibt er Einblicke in die neue Ära des Unternehmens, das nun eine jüngere Zielgruppe im Visier hat.

CASH: Herr Hofstädter, Sie übernehmen mit 1. Mai die Geschäftsführung von Tchibo/Eduscho und treten damit in die Fußstapfen von Harald Mayer, der das Unternehmen fast drei Jahrzehnte entscheidend geprägt hat. Wo möchten Sie in den kommenden Jahren Akzente setzen?
Erik Hofstädter: Die Nähe zum Kunden sehe ich als größtes Asset des Unternehmens: emotional durch seine Marken und Produkte, aber auch physisch mit seinem einzigartigen Vertriebssystem. Harald Mayer hat eine starke Basis gelegt, auf der wir nun weiter aufbauen. Ich freue mich, ein familiengeführtes Unternehmen, das Tradition und Zukunft auf so besondere Weise verbindet, nachhaltig voranzubringen und mit der Marke vor allem auch neue und jüngere Konsumenten zu begeistern.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre drei Bereiche Marketing, Vertrieb und Personal gesetzt?
Mein Ziel ist es, Beständigkeit in einem dynamischen Umfeld zu schaffen – was in einem Jahr wie diesem für Verbraucher und auch Mitarbeiter doppelt so wichtig ist – und dabei innovationsstark und nachhaltig zu sein. Diese Ziele sehe ich im Sinne der langfristigen Zukunftsplanung eines eigentümergeführten Unternehmens, wobei natürlich auch die Mitarbeiter eine ganz wesentliche Rolle spielen. Wir möchten weiterhin ein ‚Great Place to Work‘ sein, einen abwechslungsreichen und sicheren Arbeitsplatz bieten und in ihre Weiterentwicklung investieren. Wir bauen also auf ein starkes Team, starke Marken und haben gleichzeitig in Zukunft noch viel vor.

In Ihrer Zeit bei der NÖM haben Sie ja einige erfolgreiche Innovationen vorangetrieben. Wie geht es innovationstechnisch bei Tchibo weiter?
Bei Tchibo gibt es bereits viele Innovationen – ich denke an das patentierte Premium-Kaffee-System Qbo, das Fairtrade-zertifizierte Barista-Sortiment mit dem einzigartigen Aromaverschluss, Produktselektionen aus neuen, nachhaltigeren Materialien und viele mehr. Das sind Themen, bei denen wir künftig in der Kundenansprache noch klarer werden. Die größte Innovation ist sicherlich unser einzigartiges Vertriebsmodell. Dieses gilt es weiter tagtäglich zu optimieren. Wir sind ein dynamisches Unternehmen, das stets zukunftsorientiert ist und das wird auch deutlich spürbar sein.

Das Interview in voller Länge lesen Sie im E-Paper der CASH-April-Ausgabe

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