Unimarkt: Andreas Haider: Neuer Look, stabile...
 
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Andreas Haider: Neuer Look, stabiler Kurs

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Andreas Haider: "Die lokalen und regionalen Bereiche entwickeln sich super, aber am stärksten wächst das Bio-Segment."
Andreas Haider: "Die lokalen und regionalen Bereiche entwickeln sich super, aber am stärksten wächst das Bio-Segment."

Unimarkt-Geschäftsführer Dkfm. (FH) ­Andreas Haider spricht über die neue ­Corporate Identity, warum Franchising und Regionalität für ihn untrennbar sind und vor welche Herausforderungen die Coronakrise die Handelskette gestellt hat.

CASH: Herr Haider, Unimarkt hat seit Herbst 2019 eine neue Corporate Identity. Was bedeutet das neue Motto "Genuss verbindet" für die Unimarkt-Gruppe?
Andreas Haider: Für uns bedeutet das wertige Lebensmittel anzubieten, wobei wir mit unserem regionalen Konzept diesbezüglich schon immer gut unterwegs waren. Unsere Entwicklung stellt die regionalen Produzenten und Lieferanten noch stärker in den Mittelpunkt. Wir haben uns gefragt, wie wir das am besten kommunizieren können und die Antwort war „Genuss“. Der verbindet uns mit den Mitarbeitern und Konsumenten sowie mit den Produzenten und Lieferanten. Ein Prinzip, das die ganze Wertschöpfungskette entlang erkennbar ist. 

Die Begriffe "lokal" und "regional" sind für Unimarkt aber keineswegs austauschbar. Wie wird hier unterschieden?
Lokalität bedeutet eine Produktherkunft innerhalb von 30 Kilometern vom Standort, wobei der Gürtel meistens noch enger ist. Manche Lieferanten beliefern daher nur ein bis zwei Standorte. Regionalität bedeutet hingegen Produkte aus dem Bezirk oder dem Bundesland. Jede Handelskette von Salzburg bis Wiener Neudorf gibt sich regional – meistens aber nur mit einem Regalmeter. Wir haben da einen anderen Zugang, unser Geschäft ist durchgezogen von regionalen Produkten und unsere Mitarbeiter verkörpern dies authentisch. Die meisten Lieferanten für lokale und regionale Produkte haben wir im Frischebereich, besonders bei der Feinkost, bei Fischen aus lokalen Gewässern und bei den Eiern. Stark im Kommen sind gerade Milchprodukte. Im Trockensortiment sind Teigwaren beliebt, genauso wie Biere und Spirituosen von kleinen Brauereien und Brennereien.


Was sind generell die stärksten Wachstumsfelder bei Unimarkt?
Die lokalen und regionalen Bereiche entwickeln sich super, aber am stärksten wächst das Bio-Segment, was wieder mit dem Thema wertige Lebensmittel zusammenpasst. Im Herbst 2019 haben wir unsere Bio-Marke neu gelauncht und klimaneutral gestaltet – die einzige Eigenmarke in Österreich mit diesem durchgehenden Merkmal, wie ich anmerken darf. Frischeprodukte, die Feinkost und die Bedienung sind auch stark gewachsen.
Starkes Wachstum gab es wegen der Coronakrise ja bei den Webshops der Handelsketten.

Das Interview in voller Länge zum Nachlesen gibt's im E-Paper.

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