Zielpunkt/Pfeiffer/dayli: Zielpunkt schließt ...
 
Zielpunkt/Pfeiffer/dayli

Zielpunkt schließt dayli-Beteiligung aus

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dayli-Geschäftsführer Rudolf Haberleitner
dayli-Geschäftsführer Rudolf Haberleitner

Das im großen CASH-Interview von dayli-Chef Rudolf Haberleitner bekundete Interesse an 200 Zielpunkt-Filialen erfuhr soeben via WirtschaftsBlatt eine Absage.

Noch vor wenigen Tagen machte dayli-Boss Rudolf Haberleitner keinen Hehl daraus, am Kauf von rund 200 Zielpunkt-Filialen interessiert zu sein (Lesen Sie mehr darüber in der CASH-Titelstory in der am 28. 9. 2012 erscheinenden September-Ausgabe). Was diese Tage sowohl Zielpunkt-Mehrheitseigentümer Jan Satek als auch GF Erich Schönleitner von der minderheitsbeteiligten Pfeiffer-Gruppe auf den Plan rief. Beide stellten klar, "dass es keine Chance auf eine weitere Beteiligung gibt." Im Gegenteil, Pfeiffer selbst, derzeit mit 24,9 Prozent an Zielpunkt beteiligt, hat eine Option auf weitere 25 Prozent, könnte diese also innerhalb der nächsten zwei Jahre geltend machen und sich mit insgesamt 49,9 Prozent an Zielpunkt beteiligen. Mehrheitseigentümer bleibt jedoch in jedem Fall Jan Satek.

Sehr wohl sei man bei Zielpunkt auf der Suche nach einem Projektfinancier, so Satek, denn rund die Hälfte der 300 Filialen gehören dringend saniert - eine neue Kühltechnik steht an und energiesparende Beleuchtungssysteme. Kapitalbedarf: rund 15 bis 20 Millionen Euro. Und: Im Oktober startet Stufe zwei der Zusammenarbeit mit Pfeiffer. Nach den Eigenmarken will man nun auch den Einkauf gemeinsam bewältigen.

Detail am Rande: Trotz der klaren Absage ist Haberleitner nach wie vor an Zielpunkt interessiert.
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