Rewe Group: Das macht den Billa Plus in Baden...
 
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Das macht den Billa Plus in Baden so nachhaltig

BILLA AG / Robert Harson
Das Billa Plus Team in Baden freut sich über die Wiedereröffnung des Marktes.
Das Billa Plus Team in Baden freut sich über die Wiedereröffnung des Marktes.

Nach dreimonatiger Umbauzeit eröffnet der grünste Billa Plus Österreichs in Baden wieder: Ab heute, 25. Oktober, können Kundinnen und Kunden auf rund 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche regionale Spezialitäten in nachhaltigem Ambiente kaufen. 

Laut Aussendung der Rewe Group soll dieser Billa Plus als der "grünste" in Österreich gelten. Kein Wunder, denn der energiesparende Marktbetrieb, die Errichtung einer PV-Anlage sowie E-Ladestationen spielen bei dem neu eröffneten Markt eine wichtige Rolle. Die Begrünung von Dach und Fassade und eine Blühwiese sowie ein Insektenhotel tragen zu einem kühlenden Mikroklima der Umgebung bei. Der Umweltschutz, auf den man "als Lebensmittelhändler maßgeblich angewiesen ist, ist ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Auf diesem Weg ist es daher wesentlich, wirtschaftliche Maßnahmen wie die nachhaltige Bauweise und den energieeffizienten Betrieb unserer Märkte voranzutreiben. Der Billa Plus in Baden gilt als Vorzeigeprojekt und darauf sind wir sehr stolz", sagt Robert Nagele, Billa Vorstand Ressort Immobilien.

Dieser Billa Plus grünt so schön, denn zu den Highlights des Marktes zählen die neue Dachbegrünung auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Auch bei der Fassade wurde weiter gedacht: die Begrünung hat eine zusätzliche Nutzung, denn hier wurde Hopfen der Sorte Hallertaler Tradition gepflanzt. In Kooperation mit der Ottakringer Brauerei wird der Hopfen zur Herstellung eines lokalen Spezialbieres verwendet, das im Markt erhältlich sein wird. An Dach und Fassade befindet sich eine 170 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die über eine Leistung von 31 kWp verfügt. Der jährlich erzeugte Strom von rund 32.700 kWh entspricht etwa dem Verbrauch von rund sieben Haushalten und wird gänzlich für die Deckung des Eigenbedarfs des Marktes verwendet. Für die restliche Stromversorgung wird auf Grünstrom aus Österreich zurückgegriffen. Der Einsatz von CO2 als natürliches Kältemittel für Normal- und Tiefkühlung, eine geringe Kälteleistung durch Wandkühlmöbel mit Türen sowie die Deckung des vollständigen Heizwärmebedarfs durch Wärmerückgewinnung senken den Energiebedarf um bis zu 30 Prozent. Zudem wird das gesamte Gebäude innen sowie außen mittels LED beleuchtet.

Im Zuge des Umbaus wurde auch an nachhaltiges Autofahren und Recycling gedacht: Auf dem Parkplatz gibt es zudem vier Ladestationen für E-Autos mit einer maximalen Ladeleistung von 300 kW und acht Lademöglichkeiten für E-Bikes. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft gibt es im Markt zudem eine Leergutrücknahme für PET-Flaschen und Aludosen. Neben Nachhaltigkeit setzt die wiedereröffnete Billa Plus-Filiale auch auf regionale Produkte: "Unsere Kundinnen und Kunden greifen gerne zu Lebensmitteln von Betrieben, die aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft stammen. Das freut uns natürlich umso mehr, da wir so auch kleineren Lieferantinnen und Lieferanten eine Bühne für die Präsentation ihrer Produkte bieten können. So gibt es bei uns im Markt beispielsweise Moniletti Maisstangerl aus Würflach, Apfel-Karottensaft von Land-drink Krenn aus Furth an der Triesting oder Kräuter Sternderl von Green Sheep aus Schiltern, um eine kleine Auswahl zu nennen", sagt Nicole Döring, Billa Plus Marktmanagerin in Baden.

Auch in der Obst- und Gemüse-Abteilung sind unter anderem Kürbisse und Kartoffeln von Preineder, aber auch Zwiebel, Knoblauch, Äpfel und viele weitere Produkte heimischer Produzentinnen und Produzenten erhältlich. Österreichweit arbeitet Billa mit 2.500 regionalen und lokalen Produzentinnen und Produzenten aus den jeweiligen Bundesländern zusammen – das regionale Sortiment umfasst über 25.000 Artikel, darunter finden sich Produkte von über 500 regionalen und lokalen Betrieben aus Niederösterreich.



 
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