KPMG: 2016 Rückgang bei Mergers & Acquisition
 
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2016 Rückgang bei Mergers & Acquisition

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Klaus Mittermair, KPMG Österreich (Deal Advisory) © KPMG
Klaus Mittermair, KPMG Österreich (Deal Advisory) © KPMG

Niedrige Zinsen und M&A als Wachstumsmotor am internationalen Markt – das waren auch 2016 die zentralen Themen für Deals im Unternehmensbereich, auch wenn M&A um 17 Prozent rückläufig waren.

„M&A Predictor“ ist der jährliche Bericht von KPMG International, und er analysiert die weltweiten Fusionen und Übernahmen der letzten 12 Monate sowie die Investitionsbereitschaft und die Möglichkeiten im kommenden Jahr. Die Daten für die Publikation stammen von Capital IG, Dealogic und KPMG Analysis. Für 2016 weist der Bericht aus, dass die weltweiten Übernahmen und Fusionen nach sehr hohen Werten im Jahr 2015 um 17 Prozent zurückgegangen. Während das erste Halbjahr aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit durch schwache Umsatzzahlen gekennzeichnet war, kam es in den beiden letzten Quartalen zu zahlreichen großen Übernahmen. Die Ergebnisse aus dem Rekordjahr 2015 konnten jedoch nicht erreicht werden.

Immer mehr branchenübergreifende Transaktionen

Der KPMG-Bericht zeigt auch dass das Interesse an Übernahmen und Fusionen außerhalb der eigenen Branche immer größer wird. Bei knapp der Hälfte aller M&A-Deals (43 Prozent) handelt es sich um branchenübergreifende Transaktionen. 2010 waren es noch rund 30 Prozent. Ein Viertel des Gesamtvolumens aller M&A-Deals sind Übernahmen und Fusionen, die nicht das Kerngeschäft der Unternehmen betreffen. „Dass sich die Betriebe auch für Transaktionen außerhalb der eigenen Branche interessieren, spiegelt die positive Entwicklung des M&A-Markts wider“, erklärt KPMG-Partner Klaus Mittermair, verantwortlich für das Deal Advisory-Geschäft bei KPMG in Österreich. „Sie können dadurch ihre Wertschöpfungskette erweitern und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.“

41 grenzüberschreitende Transaktionen

Auch das Ergebnis von grenzüberschreitenden Übernahmen und Fusionen zeigt eine positive Entwicklung. Im Vergleich zu 2015 wurde lediglich ein Rückgang um 3 Prozent festgestellt. Beachtliche 41 Deals der hundert größten Transaktionen erfolgten grenzüberschreitend. „Nicht nur die Anzahl der abgeschlossenen Übernahmen und Fusionen, sondern auch das Auftragsvolumen der getätigten Geschäfte stieg deutlich. Wir erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird“, sagt Jens Kaden, KPMG Partner und verantwortlich für das gesamte Advisory-Geschäft von KPMG in Österreich. Besonders in der Energie- sowie Technologiebranche zeichnet sich für 2017 ein positives Bild ab. Für den Energiesektor wird eine Erhöhung der Investitionsbereitschaft um 9 Prozent erwartet, um gar ein Viertel (23 Prozent) soll das Transaktionsvolumen anwachsen. Noch rosiger sieht es in der Technologiebranche aus: 2017 wird mit einem Anstieg der Investitionsbereitschaft um 121 Prozent gerechnet.

Jens Kaden, KPMG Österreich (Advisory gesamt) © KPMG
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Jens Kaden, KPMG Österreich (Advisory gesamt) © KPMG
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