Agenda Austria: Wer noch Arbeit hat und wer n...
 
Agenda Austria

Wer noch Arbeit hat und wer nicht

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34,6 Prozent der in der Gastronomie beschäftigten Mitarbeiter sind derzeit in Kurzarbeit, 28,3 Prozent sind seit März arbeitslos.
34,6 Prozent der in der Gastronomie beschäftigten Mitarbeiter sind derzeit in Kurzarbeit, 28,3 Prozent sind seit März arbeitslos.

Das Bild des österreichischen Arbeitsmarktes hat sich nach einigen Wochen Lockdown stark gewandelt. Eine Grafik der Agenda Austria zeigt, welche Branchen besonders hart von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Zusätzlich zu den insgesamt 563.000 Arbeitslosen und Schulungsteilnehmern sind bereits mehr als eine Million Menschen in Kurzarbeit. Vor allem die Gastronomie und Beherbergung ist stark betroffen. Nur noch jeder dritte Mitarbeiter in dieser Branche ist beschäftigt. Zum Vergleich: Im Sektor der Banken oder der öffentlichen Verwaltung sind mehr als 90 Prozent immer noch beschäftigt. „Die Krise trifft einige Sektoren sehr hart. Das oft locker ausgesprochene ‚Hochfahren‘ der Wirtschaft wird gerade in diesen Bereichen sehr schwierig werden“, sagt Dénes Kucsera, Ökonom der Agenda Austria. Trotzdem sei die Kurzarbeit ein wichtiges Instrument zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zum Durchtauchen der akuten Krise. Bereits mehr als sieben Milliarden Euro stehen dafür zur Verfügung.
Welche Branchen trifft die Krise am stärksten



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