Arbeiterkammer: AK fordert Regeln gegen Preis...
 
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AK fordert Regeln gegen Preistreiber

siepmannH/pixelio.de
© siepmannH/pixelio.de
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Die heimische Inflationsrate von 2,7 Prozent im Monat September nimmt AK-Präsident Herbert Tumpel einmal mehr zum Anlass, um von der Regierung auf nationaler und EU-Ebene "maximalen Einsatz gegen Preistreiberei zu fordern". "Die hohen Preise machen das Leben kaum leistbar.

Den Menschen bleibt immer weniger im Geldbörsel übrig. Gerade bei den Lebensmitteln und Sprit gehen die Verteuerungen großteils aufs Konto der Spekulanten. Sie treiben die Preise zu Lasten der KonsumentInnen in die Höhe", so Tumpel.

Konkret fordert die AK daher etwa die Beweislastumkehr, bei der die Unternehmen beweisen müssen, dass sie marktkonforme Preise verlangen. Die Beweislastumkehr soll laut Tumpel nicht nur für den Strom- und Gasmarkt gelten, sondern in einem zweiten Schritt für alle hochkonzentrierten Branchen, etwa den Mineralöl- und Lebensmittelmarkt, eingeführt werden. "Die Behörden können dadurch effektiver gegen Preismissbrauch vorgehen. Nötig ist auch das im Paket verankerte Wettbewerbsmonitoring sowie eine raschere Durchsetzung der Einsichtsrechte bei Hausdurchsuchungen. Es kann nicht sein, dass Unternehmen die Einsichtsrechte monatelang blockieren können", meint Tumpel.
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