Aldi: Detoxing für die Lieferketten
 
Aldi

Detoxing für die Lieferketten

Aldi Süd
Nach fünf Jahren intensiver Arbeit markiert Hofer gemeinsam mit Aldi mit dem „Aldi Detox Report 2020“ den Abschluss des Aldi Detox Commitment.
Nach fünf Jahren intensiver Arbeit markiert Hofer gemeinsam mit Aldi mit dem „Aldi Detox Report 2020“ den Abschluss des Aldi Detox Commitment.

Mit dem Beitritt zum Greenpeace Detox Commitment hat sich Hofer dem Schutz der Umwelt verschrieben. Nun veröffentlicht der Diskonter als Teil der Unternehmensgruppe Aldi Süd den abschließenden Detox-Bericht.

Das Greenpeace Detox Commitment zielte auf die Eliminierung unerwünschter Chemikalien aus den Lieferketten für Textilien und Schuhe ab. Zur Erfüllung des Detox Commitments leistete Hofer gemeinsam mit Aldi Süd und Aldi Nord fünf Jahre intensive Arbeit in Bereichen wie Chemikalienmanagement sowie Transparenz entlang der Lieferketten.

Was wurde erreicht?

Zu den wichtigsten Erfolgen gehören die Einführung eines Systems zur Reduzierung unerwünschter Chemikalien aus den Lieferketten, die Ausrichtung der Abwasser- und Schlamm-Parameter an branchenweite Standards und die Umstellung auf nachhaltigere Materialien wie wasserbasiertes Polyurethan und nachhaltige Baumwolle. So lautet das selbst auferlegte Ziel von Hofer, bis 2025 ausschließlich Baumwolle zu beziehen, welche nach international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert oder recycelten Ursprungs ist. Dabei setzt der Diskonter auf den Standard Fairtrade und für zertifizierte Bio-Baumwolle auf den Global Organic Textile Standard und den Organic Content Standard. Zudem wird Hofer für die Produktion von Textilien Baumwolle der Initiative „Cotton made in Africa“ und der „Better Cotton Initiative“ verwenden. Damit macht sich der Lebensmittelhändler für die langfristige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern in den Anbauländern stark. Gleichzeitig wird damit auch der umweltschonende Baumwollanbau mit weniger Pestiziden und synthetischen Düngemitteln unterstützt, wozu auch die Förderung von gentechnikfreiem Saatgut zählt.

Künftige Ziele

Der Diskonter macht es sich weiterhin zur Aufgabe, Arbeits- und Umweltbedingungen in Ländern und Produktionsstätten mit den höchsten Risiken nachhaltig zu verbessern und die Capacity-Building-Programme auszuweiten. Dazu erfolgten beispielsweise bereits unternehmensintern und -extern verschiedene Schulungsmaßnahmen, Webinars und Workshops, wie die „Advanced Chemical Management Trainings“ in Bangladesch und China.
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