Hawesko/Wein & Co: Alter Wein ist neuer Wein
 
Hawesko/Wein & Co

Alter Wein ist neuer Wein

Philipp Lipiarski
Heinz Kammerer (Gründer Wein& Co, li.), Thorsten Hermelink (Vorstandsvorsitzender Hawesko Holding AG) © Philipp Lipiarski
Heinz Kammerer (Gründer Wein& Co, li.), Thorsten Hermelink (Vorstandsvorsitzender Hawesko Holding AG) © Philipp Lipiarski

Seit gestern gehört Wein & Co der Hawesko Holding AG.

Wie cash.at im Sommer berichtet hat, ist mit dem Beginn von Q4/2018 der Übernahmeprozess beendet: Wein & Co gehört nun Hawesko. Das seit 25 Jahren erprobte Fine-Wine-Konzept von Heinz Kammerer soll nun auch außerhalb Österreichs wirksam werden, Hawesko will die Marktführerschaft ausbauen.

Thorsten Hermelink, Vorstandsvorsitzender der Hawesko Holding AG, sagt, dass man die Tradition Heinz Kammerers weiterführen wolle, nicht zuletzt deswegen, weil man schon seit langem von der Attraktivität des Konzepts überzeugt sei. Man werde Wein & Co als eigenständiges Unternehmen in die Gruppe integrieren, und für die Kunden ändere sich dadurch nichts, auch nichts bei den Gutscheinen und der VinoCard.

Paul Truszkowski, Geschäftsführer Wein & Co, ergänzt: „Unser Fokus lag immer auf der österreichischen Weinkultur – das wird sich auch nicht ändern. Wein aus Österreich liegt uns nicht nur sehr am Herzen, sondern wird das zentrale Element bei Wein & Co bleiben. Damit verknüpft ist natürlich auch das einzigartige Shop-Konzept von Wein & Co „Wine – Shop & Dine“, das mit mehr als 2.000 Weinen sowie einem exklusiven Sortiment an Spirituosen und Feinkost unsere Kunden auch weiterhin begeistern wird.“

Heinz Kammerer, der stolz auf sein Werk ist, möchte sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, auch aus Altersgründen, wie er sagt. Und er ist zuversichtlich: „Mit der Hawesko-Gruppe steigt einer der erfahrensten und erfolgreichsten Weinhändler Europas bei Wein & Co ein und damit ein idealer Partner für eine langfristige und nachhaltig erfolgreiche Zukunft. Auch außerhalb Österreichs.“
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