MPreis: Alternativen zum Plastiksackerl bei M...
 
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Alternativen zum Plastiksackerl bei MPreis

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Bei MPreis wird Plastik auf allen Ebenen der Warenkette reduziert.
Bei MPreis wird Plastik auf allen Ebenen der Warenkette reduziert.

Fairtrade-Taschen, Kisten aus Karton und Smart-Bags aus Recyclingmaterial sind nur der Anfang der Raus-aus-Plastik-Initiative beim tiroler Händler.

MPreis reduziert die Verwendung von Kunststoff auf mehreren Ebenen. Etwa bei der Frischware - besonders bei Obst und Gemüse - soll bei der Verpackung gespart werden. "Hier trifft der Wille zur Umstellung allerdings auf viele Hindernisse. Kleinere Lieferanten stehen oft vor großen finanziellen Herausforderungen, etwa bei Investitionen in neue Verpackungsmaschinen. Bei Produzenten aus dem Ausland ist es meist schwierig, Einfluss auf die Verpackung zu nehmen. Wenn saisonal keine entsprechende Ware aus der Region erhältlich ist, macht schon der lange Transport in vielen Fällen eine Verpackung notwendig", heißt es in einer Aussendung von MPreis. Der Händler versucht das Problem dadurch zu lösen, die Verschwendung von Lebensmitteln möglichst gering zu halten. Dadurch fällt auch weniger Plastikmüll an. Kartoffeln und Zwiebeln sind bereits vollständig in Zellulose verpackt - Netze wie Etiketten.

Widersprüchlich wirkt auch oft die Verpackung von Bio-Produkten mit Plastik. Das hat jedoch einen guten Grund: Bio-Ware muss separat von konventionell erzeugen Produkten gehalten werden. Bei der in Partnerschaft von MPreis und den Tiroler Bio-Bergbauern entwickelte Marke "Bio vom Berg" wurde bereits ein hoher Anteil der Frischware auf plastikfreie Verpackungen umgestellt. Bei den Äpfeln wird ein Behältnis aus Karton kommen, für Karotten stehen Beutel aus Pflanzenöl an.

Zahlen sprechen für sich
Auch bei den Tragemöglichkeiten werden gezielt Alternativen geboten: Kunden können neben den Papiertaschen auch Kartontassen verwenden, um den Einkauf zu transportieren. Bislang konnte MPreis 735.000 Folien einsparen - alleine dadurch, dass die Gurken nicht mehr extra verpackt werden. Bei den Kartoffeln wurden 450.000 Plastiknetze gespart, bei den Zwiebeln 240.000. Durch die Umstellung der Verpackung oder auf lose Ware konnten weiter 494.000 plastikhaltige Behältnisse eingespart werden - Tendenz steigend.
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