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AMA-Marketing GesmbH

AMA: Kein Fipronil in heimischen Eiern

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Nachdem in den Niederlanden, Belgien und Deutschland in zahlreichen Eiern Fipronil nachgewiesen wurde, testet die AMA 30 österreichische Eier auf das giftige Insektizid.

Rund dreißig Marktproben österreichischer Frischeier aus dem heimischen Lebensmittelhandel ließ die AMA Marketing GesmbH in einem akkreditieren Labor auf Fiproniluntersuchen. Das Ergebnis: keine der Probe enthielt Fipronil.

„Im heimischen Lebensmittelhandel sind fast ausschließlich österreichische Frischeier erhältlich. Diese sind mit dem Länderkürzel AT auf der Stempelung am Ei beziehungsweise am rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel klar erkennbar“, erklärt Genia Hauer, Qualitätsmanagerin der AMA. Wer die Herkunft der Eier genau überprüfen möchte, kann dies unter www.eierdatenbank.at tun. Dort gibt es Auskünfte über die Legehennenbetriebe und die Haltungsform.

Nachdem Fipronil unerlaubterweise im Schädlingsbekämpfungsmittel Dega 16, das eine niederländische Reinigungsfirma bei der Desinfektion von Hühnerställen in den Niederladen verwendet hat, nachgewiesen wurde, kündigt die AMA an, auch die Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf den heimischen Geflügelbetrieben überprüfen zu wollen.

Das Mittel wird vielfach bei der Bekämpfung von Flöhen bei Hunden und Katzen eingesetzt und ist für diese ungefährlich. Bei der Desinfektion von Hühnerställen und der Vorbeugung von Milben ist es allerdings seit vielen Jahren in Europa strengstens verboten. Denn die Hennen nehmen das im Stall versprühte Desinfektionsmittel über die Haut bzw. beim Einatmen oder Herumpicken auf. Der Stoff reichert sich dann in den für die Dotterbildung zuständigen Zellen an und gelangt so ins Ei bzw. in den Eidotter.   
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