Valora: Ambitionierte Mittelfristziele
 
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Ambitionierte Mittelfristziele

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© Valora
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Nach dem Gewinn der Ausschreibung der Schweizerischen Bundesbahnen erwartet Valora Umsatz- und Gewinnsteigerungen.

Mit Blick auf die künftige Geschäftsentwicklung kommuniziert Valora "ambitionierte, aber realistische Mittelfristziele" bis ins Jahr 2025. So soll der Aussenumsatz jährlich um +2% bis +3% wachsen. Die Bruttogewinnmarge soll sich um durchschnittlich +0.5 %-Punkte pro Jahr verbessern, die EBIT-Marge um +0.2 %-Punkte. Beim Gewinn pro Aktie sei ein Anstieg von jährlich +7% vor allem ab 2022 zu erwarten.

Sämtliche Mietverträge für 262 Kiosk- und Convenience-Fläche, die Valora an Hochfrequenzlagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) unterhält, laufen über mindestens fünf weitere Jahre. Im Zuge der Umsetzung der im Angebot an die SBB enthaltenen Vorhaben profitiert Valora insbesondere von der Umwandlung von Kiosk- in Convenience-Verkaufsstellen und der Einführung des neuen Kiosk-Konzepts.

Valora ist gut ins neue Jahr gestartet. Ohne den SBB Effekt ist Valora mit einem EBIT von +9.3% auf CHF 34 Mio. in den ersten fünf Monaten 2019 gegenüber der Vorjahresperiode auf Kurs, um die operativen Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen. Mit dem frühzeitigen Umbau der SBB Standorte und aufgrund der entsprechenden Bilanzierungsvorschriften (IFRS 16) geht Valora von einem EBIT von ungefähr CHF 90 Mio. für das Geschäftsjahr 2019 aus; dies bei unveränderten Erwartungen für den Free Cash Flow. Für 2020 erwartet Valora ein Ergebnis in der gleichen Grössenordnung wie 2019, bevor der Gewinn ab 2021  deutlich steigen soll.
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