Rewe International AG: Auch Penny verabschied...
 
Rewe International AG

Auch Penny verabschiedet sich vom Plastiksackerl

Rewe International AG / Harson
Kundenbeiräte Johann Rabel, Petra Lapinski und Georg Karesch verabschieden das letzte Penny Plastiksackerl. © Rewe International AG / Harson
Kundenbeiräte Johann Rabel, Petra Lapinski und Georg Karesch verabschieden das letzte Penny Plastiksackerl. © Rewe International AG / Harson

Mit dem Verkauf des letzten Einweg-Plastiksackerls bietet der Discounter ab sofort nur mehr Mehrweg- und Papiertragetaschen an. Je nach Umfang der Restbestände ziehen Billa und Merkur in den kommenden Tagen nach.

Unterstützung für die freiwillige Selbstverpflichtung erhält Penny auch von den Kundenbeiräten der  Rewe International AG Petra Lapinski, Georg Karesch und Johann Rabe. „Mehrweg statt Einweg!“, lautet ihre Botschaft. „Durch die Verwendung von Mehrwegtaschen kann jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag zur Reduktion von Plastikmüll leisten“, so die Kundenbeiräte.  

„Die stetig gesunkene Nachfrage nach Einwegtaschen zeigt uns, dass wir mit dem Abschied vom Plastiksackerl auch dem Wunsch unserer Kundinnen und Kunden entsprechen, den Einkauf umweltfreundlicher zu gestalten,“ sagt Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG. „Den Trend zur Mehrfach-Nutzung wollen wir mit einem passenden Angebot unterstützen und werden daher das Sortiment an Mehrwegtaschen in allen unserer Handelsfirmen in den kommenden Monaten um andere Materialien – wie Baumwolle und Jute – erweitern,“ kündigt der Vorstandschef an.  

Die Rewe International AG unterzeichnete bereits am 2. Mai 2016 die freiwillige Selbstverpflichtung des Handels zur Einsparung von Plastiksackerln und stellt nun den Verkauf der Einweg-Exemplare komplett ein. Seit Beginn des Jahres gibt es nur noch Restbestände, die „im Sinne höchstmöglicher Ressourcenschonung dieser Tage in den Filialen abverkauft werden“, heißt es aus dem Unternehmen. Mit dem Verkauf des letzten Plastiksackerls finden Kunden in den Märkten und Filialen von Billa, Merkur, Penny und Bipa künftig nur mehr Permanent- und Papier-Tragetaschen vor, letztere zu einem vergleichbaren Preis wie die abgelösten Plastiksackerl. 

Seit 2012 wurden bei Billa, Penny und Merkur nur noch Plastik-Tragetaschen aus Altkunststoff verkauft. Das hätte unternehmenseigenen Angaben zufolge zu einer Reduktion von 3.500 Tonnen Kunststoff und 50 Prozent der CO2-Emissionen pro Jahr geführt. Alternativ zu den Plastiksackerln gab es auch bisher schon Papier- und Permanent-Tragetaschen und Plastiksackerl aus recyceltem Kunststoff und aus gentechnikfreier Maisstärke oder Zuckerrohr im Angebot. ­­
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