Otto: Aus für den Otto-Katalog
 
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Aus für den Otto-Katalog

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Otto schafft seinen Katalog ab © Otto-Pressebild
Otto schafft seinen Katalog ab © Otto-Pressebild

Der Hamburger Versandhändler Otto wird im Dezember 2018 zum letzten Mal seinen Hauptkatalog versenden.

Torsten Ahlers, Chef der Otto Group Media, hatte auf einer Veranstaltung die Einstellung dieses traditionsreichen Mediums angekündigt, das nicht zuletzt wegen der berühmten Covergirls wie etwa Claudia Schiffer einen Kultstatus erreicht hat. Nach 68 Jahren wird jetzt Schluss gemacht. „Unsere Kunden haben den Katalog sukzessive selbst abgeschafft, weil sie ihn immer weniger nutzen und schon längst auf unsere digitalen Angebote zugreifen“, erklärt Bereichsvorstand Marc Opelt die Gründe. Man stöbert eben lieber im Webshop als in einem Druckwerk – 95 % der Kunden bestellen online. Für den Gesamtumsatz des Unternehmens hat der Katalog seit längerem schon eine unbedeutende Rolle gespielt. Der erste Otto-Katalog übrigens erschien 1950 und hatte 14 Seiten, auf denen 28 Paar Schuhe – mittels eingeklebter Fotos – präsentiert wurden. Von den von Hand mit einer Kordel gebundenen Exemplaren hat man 300 Stück aufgelegt.

Das Cover des ersten Otto-Katalogs © Otto-Pressebild
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Das Cover des ersten Otto-Katalogs © Otto-Pressebild
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