Bäckerei Hubert Auer: Insolvenz bei Hubert Au...
 
Bäckerei Hubert Auer

Insolvenz bei Hubert Auer

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Bei der Traditionsbäckerei aus Graz betragen die Passiva rund vier Millionen Euro. Die Hälfte der 24 Filialen muss vorerst schließen.

Als einer der Gründe für den Insolvenzantrag wird die Coronakrise genannt, durch die quasi eine gesamte Tagesschicht nicht mehr umsetzbar war. Dadurch konnten wesentliche Umsatzträger nicht mehr zugekauft oder vertrieben werden. Die Folge war ein Umsatzeinbruch von über 50 Prozent. Nun stehen den Aktiva von 680.000 Euro Passiva von rund vier Millionen Euro gegenüber. Die Bäckerei Hubert Auer, die besonders in Graz und Umland vertreten ist, hat nun ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.

12 der 24 Filialen werden geschlossen, wobei einige seit dem Lockdown gar nicht mehr aufgesperrt haben. Auch die Anzahl der 77 Mitarbeiter wird gezwungenermaßen reduziert. Den 80 Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren angeboten. Langfristig sollen nicht nur 12, sondern 16 der ertragsstärksten Filialen weiterbetrieben werden. Das soll durch einen Betrieb im reduzierten Umfang sowie durch externe Finanzierungen möglich sein.
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