Rewe International: Bank-Service an der Super...
 
Rewe International

Bank-Service an der Supermarkt-Kassa

Martina Siebhandl
Online-Einkäufe können durch die Kooperation an der Supermarkt-Kassa bezahlt werden.© Martina Siebhandl
Online-Einkäufe können durch die Kooperation an der Supermarkt-Kassa bezahlt werden.© Martina Siebhandl

Von Ein- und Auszahlungen aufs Girokonto bis zum Bezahlen von Rechnungen: Billa, Merkur, Penny und Bipa erweitern ihr Serviceangebot mit Barzahlen.

In Kooperation mit dem Berliner Finanztechnologieunternehmen Barzahlen (Barzahlen.at) wurde das Dienstleistungs-Angebot an den Kassen von Billa-, Merkur-, Penny- und Bipa-Filialen ausgebaut. Kunden können nun Rechnungen von Online-Bestellungen bezahlen und mittels Bank-App auf das Girokonto zugreifen. Was dafür benötigt wird ist eine Rechnung mit "Barzahlen" als Zahlungsart oder ein via App generierter Strichcode. Die Empfänger des Geldes werden automatisch über die Transaktion informiert.

Angeboten wird der Service in allen 2.100 Filialen der genannten Rewe-Töchter - ohne Mindesteinkauf. Michael Sorré, Direktor Finanzen bei der Rewe International, zu dem Finanzservice: "Unsere Märkte sollen den Österreicherinnen und Österreicher noch stärker als moderne Servicestellen dienen, bei denen sie die Aufgaben des Alltags, auch über den reinen Lebensmitteleinkauf hinaus, bequem und sicher erledigen können. Neben unserem beliebten Service ‚Bargeld 2 Go‘, bei dem unkompliziert Bargeld an der Supermarktkassa wie beim Bankomaten abgehoben werden kann, können unsere bargeldaffinen Kundinnen und Kunden in Zukunft auch ohne Angabe von sensiblen Finanzdaten online einkaufen, ihre Stromrechnungen und Versicherungsbeiträge bezahlen oder ihren nächsten Urlaub buchen."

Barzahlung bleibt beliebt
Zielgruppe des Service sind besonders Konsumenten, die keine Kreditkarte haben oder diese online nicht verwenden wollen. Das könnte In Österreich, einem der bargeldaffinsten Länder Europas, gut angenommen werden: Hierzulande finden noch immer 82 Prozent der Transaktionen in Bar statt (laut einer Studie der OeNB). Zudem machen die Bar-Transaktionen 65 Prozent des gesamten Zahlungsvolumens im Land aus.

Weina Wang, Head of Retail Austria bei Barzahlen, sieht noch weitere Vorteile: "Ein- und Auszahlungen werden für alle Seiten einfacher und sicherer. Kunden brauchen nicht mehr unbedingt Online-Banking oder Kreditkarte, um im Internet bei Shops einzukaufen. Zudem wird eine häufige Fehlerquelle bei der Zahlung von Rechnungen vermieden, denn es müssen keine Kundennummern oder IBANs mehr abgetippt werden". Im Zuge der Internationalisierung von Barzahlen, wachsen die Partner und teilnehmenden Länder stetig: "Wir führen Gespräche mit vielen Unternehmen, Behörden und Shops und werden bald schon weitere Partnerschaften und Kooperationen bekanntgeben können", so Wang weiter.
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