bauMax AG: bauMax gehört nicht den Banken
 
bauMax AG

bauMax gehört nicht den Banken

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Im Gegensatz zu einigen Medienberichten, in denen behauptet wird, dass die Baumarktkette vollständig verpfändet sei, spricht man bei bauMax von einem voll im Plan liegenden Restrukturierungsstrategie.

"Es ist leider eine völlige Fehlinterpretation des vorliegenden Geschäftsberichts 2012", stellt bauMax-Pressesprecherin Dr. Monika Voglgruber im Gespräch mit CASH klar, "wir gehören nicht, wie einige Medien behaupten, den Banken."

Selbstverständlich gäbe es Sicherstellungen, so Voglgruber weiter, aber das sei ganz normal in solchen Situationen. Tatsache ist jedoch, dass sich das seit geraumer Zeit in tiefroten Zahlen befindliche Unternehmen nur sehr schwer erholt, dass jedoch die Restrukturierungsmaßnahmen greifen und der Drei-Jahresplan zur Sanierung eingehalten werden kann.

Hauptverantwortlich für die Verluste sind die Tochterfirmen in Südosteuropa, die permanente Geldspritzen benötigen. Geldspritzen, die vom laufenden Cash-Flow des Österreich-Geschäftes auch aufgrund des hiesigen rückgängigen Marktes nicht nachgeschossen werden konnten und können. Somit mussten beide Essl-Stiftungen als Geldgeber herhalten, was sich wiederum dramatisch auf die Eigenkapitalquote ausgewirkt hat. Diese habe sich nämlich laut Die Presse von rund 30 Millionen Euro innerhalb des heurigen Jahres auf rund 300.000 Euro reduziert.

Voglgruber bleibt dennoch optimisitisch: "Wir sind fest überzeugt davon, dass wir den Restrukturierungsplan schaffen werden."
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