bauMax: bauMax möchte Auslandstöchter abstoße...
 
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bauMax möchte Auslandstöchter abstoßen

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Gleich fünf der sieben Auslandstöchter möchte der angeschlagene Baumarktriese veräußern - als Teil eines umfassenden Sanierungskonzeptes, der im übrigen auch den Verkauf der Essl-Sammlung beinhaltet.

Die Lage spitzt sich zweifelsohne unweigerlich zu. Allein das Zurückgreifen auf die berühmte Sammlung Essl, die bauMax-Gründer Karl-Heinz Essl quasi als private Rentensicherstellung anlegte, um Kapital flüssig zu machen, zeugt von monetärem Feuer am Dach.

Da sämtliche Restrukturierungsmaßnahmen bis dato nicht in dem Maße fruchteten, wie es das Beratungsunternehmen Roland Berger vorgesehen hatte, müssen nun - nicht zuletzt auf Druck der involvierten Banken, Leasinggesellschaften und Kreditversicherer, andere Maßnahmen greifen.

Eine davon ist die geplante Veräußerung der KUnstsammlung Essl in Klosterneuburg um kolportierte 86 Millionen Euro. Ob diese nun die Republik Österreich oder - wie ebenfalls kolportiert - private Sammler ankaufen, ist letztendlich egal - einzig und allein das Geld zählt.

Eine andere Maßnahme ist das ehebaldigste Abstoßen der unrentablen auslandstöchter in Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien und der Türkei, wobei die Höhe der veräußerbaren Vermögenswerte noch nicht quantifiziert wurde.

Fakt ist, dass bauMax mit den Märkten in Österreich, Ungarn und Tschechien weiterarbeiten möchte und gemeinsam mit den Banken so aus der Krise kommen möchte.

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