Regioplan-Erhebung: Bekleidungshandel: Positi...
 
Regioplan-Erhebung

Bekleidungshandel: Positive Bilanz 2008

Mit einem Umsatzwachstum von 2,9 Prozent hat der Bekleidungshandel in Österreich 2008 bereits zum fünften Mal in Folge eine positive Bilanz aufgewiesen, wobei sowohl nominelle als auch reale Zuwachsraten erzielt werden konnten.

Konkret wurden auf einer Verkaufsfläche von 1,6 Millionen m2 in knapp unter 6.000 Geschäften 4,4 Milliarden Euro umgesetzt.

Das Ranking der fünf umsatzstärksten Unternehmen im Bekleidungseinzelhandel ist gegenüber dem Vorjahr fast unverändert geblieben, lediglich KiK und Vögele haben die Plätze getauscht. An der Spitze steht nach wie vor der schwedische Textilriese Hennes&Mauritz, gefolgt von C&A sowie Peek&Cloppenburg auf den Plätzen 2 und 3. Der Diskonter KiK steht nunmehr auf Platz 4, Vögele ist auf Platz 5 zurück gefallen.

Doch der Kampf wird im Bekleidungshandel immer härter, besonders die nicht filialisierten Marktteilnehmer haben es zunehmend schwerer. Immerhin schafften die filialisierten Marktteilnehmer ein Umsatzplus von 3,9 Prozent, bei der Entwicklung beim Umsatz- und Verkaufsflächenanteil zeigt sich, dass 73 Prozent des Branchenumsatzes von jenen 48 filialisierten Marktteilnehmern erwirtschaftet wurden, die jeweils mehr als fünf Standorte in Österreich betreiben. Ihnen gehören auch 65 Prozent der gesamten Geschäftsfläche im Bekleidungshandel.

Nach einem schwachen Start 2009 zeigten die Umsatzindizes im März und April wieder ein optimistischeres Bild und lassen trotz der Wirtschaftskrise auch für heuer auf einen moderaten Jahresabschluss hoffen. "Insgesamt rechnen wir mit einem moderaten Plus von einem Prozent", schätzt RegioPlan-Geschäftsführerin Hanna Bomba-Wilhelmi die Lage ein.
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