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bellaflora strickt sich durch die Nebensaison

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Paula Thun-Hohenstein, Wolle-Expertin bei bellaflora und Alois Wichtl, Geschäftsführer bellaflora © bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer
Paula Thun-Hohenstein, Wolle-Expertin bei bellaflora und Alois Wichtl, Geschäftsführer bellaflora © bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer

Nach dem Kauf des Laniato Wollcafés macht der Blumenhändler mit einem Shop-in-Shop-Konzept den nächsten Schritt ins Wollgeschäft.

Mit Anfang Oktober erschließt Blumen- und Gartenexperte bellaflora ein neues Segment und steigt ins Wollgeschäft ein. Da die Hauptsaison des Blumenhändlers im Frühling in der Regel nur drei Monate dauert, habe man sich für die restliche Zeit des Jahres, vor allem im Winter, nach neuen Geschäftsoptionen umsehen müssen. Und nachdem bella­flora „gute Erfahrungen“ mit der Einführung von Alpaka-Wolle im letzten Jahr gemacht hat und es eine „hohe Überschneidung in den Kundengruppen“ gibt, habe man sich für Wolle entschieden, erklärt bellaflora-Geschäftsführer Alois Wichtl.

„Wir gehen davon aus, dass sich viele unserer bestehenden Kunden für Wolle interessieren und gleichzeitig viele woll-affine Menschen damit auch auf unsere Pflanzen aufmerksam werden“, so der Geschäftsführer für Verkauf, Personal, Finanzen, Marketing und nachhaltige Entwicklung. „Die Sortimentserweiterung im Bereich Wolle ist ein klares Angebot an unsere Kunden, ihre Freude an Gestaltung auch in der kalten Jahreszeit bei bellaflora ausüben zu können.“

Rund eine Million Euro investiert der Händler, der 70 Prozent seines Umsatzes mit Pflanzen macht, in die Umsetzung eines Shop-in-Shop Konzepts, das an das Laniato Wollcafé angelehnt ist. Das Café im dritten Wiener Bezirk verkauft neben Wolle auch Kaffee und lädt seine Gäste in gemütlicher Atmosphäre zum Stricken ein. „Genau diesen Flair des Wollcafés bringen wir auch in unsere Standorte“, meint Wichtl. Die ersten zwölf der 26 bellaflora-Standorte werden derzeit dafür umgestaltet. Die restlichen Filialen werden, bis auf drei, die sich aufgrund ihrer Größe nicht eignen, in den nächsten Monaten folgen. „In den kommenden Jahren werden wir das Sortiment außerhalb des Gartenbereichs signifikant erweitern", kündigt Wichtl an. 

Nachhaltigkeit 
„So wie bellaflora auf Nachhaltigkeit setzt, setzt Laniato auf Wolle aus tiergerechter Haltung von achtsamen Herstellern“, betont Paula Thun-Hohenstein, Wollexpertin bei bellaflora und Tochter der Laniato-Gründerin. „Bei Handstrickgarnen ist das Interesse der Kundinnen an der Herstellungsweise erst in den letzten Jahren gewachsen. Deshalb haben viele Unternehmen erst vor kurzem begonnen, sich damit ernsthaft zu beschäftigen.“ Trotzdem sei es schon heute möglich, durch die Wahl des Sortiments auf die Hersteller einzuwirken, ist sie überzeugt. Das Angebot von bellaflora umfasst Merino, Cashmere, Seidenmohair, Sockenwolle sowie die Alpaka Exklusiv-Linie. 

Paula Thun-Hohenstein und Alois Wichtl beim Pressegespräch im Laniato in der Beatrixgasse. © bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer
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Paula Thun-Hohenstein und Alois Wichtl beim Pressegespräch im Laniato in der Beatrixgasse. © bellaflora/APA-Fotoservice/Tanzer
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