Spar/WWF: Bereits 45 Prozent Fisch aus nachha...
 
Spar/WWF

Bereits 45 Prozent Fisch aus nachhaltigem Fang

Interspar
Ab Sommer 2013 werden auch die Frischfisch-Theken von Interspar MSC-zertifiziert sein. © Interspar
Ab Sommer 2013 werden auch die Frischfisch-Theken von Interspar MSC-zertifiziert sein. © Interspar

Im August 2011 startete die laut Spar-Vorstandsvorsitzendem Dr. Gerhard Drexel "kongeniale Partnerschaft" zwischen dem WWF und Spar, deren gemeinsames Ziel die Umstellung des gesamten Fischsortiments des österreichischen Handelsriesen auf Produkte aus nachhaltiger Fischerei ist.

Bereits nach dem ersten Jahr lässt sich ein erfreuliches Resümee ziehen: schon 45 Prozent der Fische in Bedienung, Tiefkühlung und auch verarbeiteter Form (wie etwa Thunfisch auf Tiefkühlpizza) - also rund 370 Produkte - kommen aus heimischen Gewässern, Bio-Fischzuchten, MSC-zertifiziertem Wildfang oder nachhaltiger Fischerei sowie Aquakultur. Sowohl der WWF als auch Spar selbst sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis und arbeiten weiterhin eifrig an einer kompletten Umstellung bis 2013. Die dafür notwendigen Maßnahmen hat Spar in dem Folder "Fisch-Einkaufspolitik" (siehe PDF unter Text) festgehalten.

"Wir teilen alle Fische nach einem Ampelsystem in rote, gelbe und grüne Kategorien ein. Rot steht für überfischt, gelb für verbesserungswürdig. Grün steht für ein Gleichgewicht zwischen Fischfang und Fischbestand und damit für nachhaltige Quellen. Mittelfristiges Ziel ist es, dass unser Partner Spar ausschließlich gelbe und grüne Produkte führt, langfristig nur grüne", erläutert DI Steindlegger, Geschäftsführer des WWF Österreich, die Kooperationsvereinbarung.

"Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir daran, das gesamte Sortiment auf nachhaltige Quellen umzustellen", so Drexel. "Dabei werden für Produkte der roten Kategorie Alternativen gesucht und gelbe Produkte in Kooperation mit den jeweiligen Lieferanten auf MSC-Niveau gehoben, sofern dies bereits möglich ist."

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