Ikea: Bilanz über Ikea-Flüchtlingshilfe
 
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Bilanz über Ikea-Flüchtlingshilfe

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Zusammenbauen der Ikea-Einrichtung für eine Caritas-Flüchtlingsunterkunft in Eisenstadt © Caritas
Zusammenbauen der Ikea-Einrichtung für eine Caritas-Flüchtlingsunterkunft in Eisenstadt © Caritas

In erster Linie hat Ikea mit dem geholfen, was das Unternehmen am besten kann: mit Einrichtung für Notschlafstellen, Transitunterkünfte, Flüchtlingshäuser und erste Wohnungen für Familien.

Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte, an diesem Tag wurde 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte veröffentlicht, und der Tag soll seither jedes Jahr daran erinnern, dass die Einhaltung der Menschenrechte immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Menschenrechte sind nicht verhandelbar und werden jedem Menschen unabhängig von Kategorien wie Geschlecht, Herkunft, soziale Gruppe oder Alter zugesprochen. Anlässlich dieses Gedenktages zieht Ikea Österreich Bilanz über ein Jahr aktive Flüchtlingshilfe in Österreich. Ikea hat knapp 100 Flüchtlingsunterkünfte für mehr als 3.800 Menschen ausgestattet, Integrationsmaßnahmen für fast 650 Menschen finanziert und Asylberechtigten Jobs im Unternehmen gegeben.

500.000 Euro Flüchtlingshilfe

Mehr als eine halbe Million Euro hat Ikea im November 2015 bereitgestellt, um in Österreich mitzuhelfen, die große Zahl von schutzsuchenden Menschen zu bewältigen. Teil dieses Pakets waren dringend benötigte Unterkünfte, ein anderer großer Brocken waren Maßnahmen zur Integration. Eine dieser Maßnahmen betrifft das Unternehmen selbst: Ikea hat mittlerweile etwa 25 Flüchtlinge als fixe Mitarbeiter aufgenommen – darunter auch Menschen mit ganz besonderen Qualifikationen, etwa Innenarchitekten. Gefunden hat man sie über die Flüchtlingsmesse „Chancen:reich“ von Refugees@work, bei der Ikea im Sommer im Wiener Museumsquartier einen Stand hatte und die von über 3.000 Flüchtlingen besucht wurde.

Strategischer Partner Caritas

Das Unternehmen hat der Caritas Österreich, dem wichtigsten strategischen Partner von Ikea Österreich in Sachen Hilfe in der Nachbarschaft, für die Integration 200.000 Euro bereitgestellt, damit sie einerseits auf die Vorkenntnisse der Asylwerber und Asylberechtigten zugeschnittene Deutschkurse in den Caritas Diözesen Graz-Seckau, Linz und St. Pölten anbieten kann. Von diesen Sprachkursen profitierten rund 550 Personen. Andererseits ermöglicht diese Maßnahme die Verwirklichung weitreichender Bildungsprogramme der Caritas für Flüchtlinge in Österreich. Die in den Diözesen Innsbruck, Salzburg, St. Pölten und Wien abgehaltenen Bildungsberatungen und -programme erreichen weitere 100 Personen. Beide Maßnahmen haben die schnelle Integration geflüchteter Menschen in Österreich zum Ziel und sollen ihnen dadurch einen guten Start in unsere Gesellschaft ermöglichen.

„Sich um diejenigen zu kümmern, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat, ist für Ikea ganz normal. Schließlich ist Verantwortung zu übernehmen Teil der Ikea-Werte“, umreißt Ikea-Österreich-Nachhaltigkeitsmanager Matej Hargas die Motivation des Unternehmens, sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren. Und Ikea-Projektkoordinatorin Johanna Perle ergänzt mit einem Blick auf Kooperationspartner Caritas Österreich: „Wir glauben, dass wir damit wirklich geholfen haben. In jedem Fall passt das zu unserem Anspruch, den Menschen zu helfen, die es am dringendsten brauchen. Das ist uns, wie wir von unserem Partner Caritas hören, ganz gut gelungen.“

Deutsch lernen für Schutzsuchende, finanziert von Ikea © Caritas
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Deutsch lernen für Schutzsuchende, finanziert von Ikea © Caritas


Ikea auf der Flüchtlingsmesse „Chancen:reich“ © Ikea
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Ikea auf der Flüchtlingsmesse „Chancen:reich“ © Ikea
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