Billa: Billa Pumperlg'sund
 
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® Rewe Group/Billa
® Rewe Group/Billa

Mit dem Herz-Schwerpunkt „Pumperlg’sund“ unterstreicht Billa abermals die im Jahr 2006 gestartete Neupositionierung des Unternehmens und erfreut sich selbst guter Gesundheit.

„Für mich persönlich ist es eine erschreckende Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer eins sind. Wir, als Lebensmittelhändler, sehen es als unsere Aufgabe, genau hier anzusetzen“, begründet Billa-Vorstand Mag. Josef Siess die bereits zu Beginn des Jahres ins Leben gerufene Initiative zum Thema Herzgesundheit. In Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Ärzten erarbeitete man ein Konzept, um die Konsumenten zum Umdenken zu bewegen. Billa-Vorstandssprecher Mag. Volker Hornsteiner präzisiert: „Es ist wichtig, bereits beim Einkauf im Supermarkt auf seine Herzgesundheit zu achten, denn mit der richtigen Ernährung kann man auch diesen Erkrankungen vorbeugen. Billa bietet hier ein breites Angebot an Lebensmitteln, die unser Herz schützen.“

Starke Kommunikation



Damit die Konsumenten auch wissen, was für ihr Herz gut ist, setzt Billa mehrere Maßnahmen in den unterschiedlichsten Kommunikationskanälen. So finden sich am POS etwa Regalstopper mit wichtigen Informationen zum jeweiligen Lebensmittel sowie in Zusammenarbeit mit dem Forum Besser Leben erstellte Broschüren zur Mitnahme fürs Schmökern zu Hause. Auch in den Flugblättern entdeckt der aufmerksame Leser dezente Hinweise auf Eigenschaften und Wirksamkeit bestimmter Produkte. Mag. Judith Blachfelner, Ernährungswissenschaftlerin bei Billa und Mitbegründerin des Forums Besser Leben, betont: „Wir wollen die Konsumenten sanft zu gesunder Ernährung hinführen und keinesfalls bestimmte Lebensmittel verdammen.“ Dass das auch nicht notwendig ist, da bereits mit kleinen Veränderungen schon Großes bewirkt werden kann, unterstreicht Dr. Anita Rieder, Universitätsprofessorin am Institut für Sozialmedizin an der Medizinischen Universität Wien: „Das Essverhalten ist für 30 bis 60 Prozent aller Krankheiten ausschlaggebend. Mit einer Ernährungsumstellung könnte die Anzahl der Neuerkrankungen reduziert werden.“

Billa Filialen an Wedl



Das Angebot wird von den Kunden jedenfalls gut angenommen, wie Siess bestätigt: „Im Bereich Gemüse und Tiefkühlfisch konnten wir überproportionale Steigerungen verzeichnen.“ Dass Billa aber auch sonst nicht kränkelt, bestätigt Hornsteiner: „Die gute bisherige Geschäftsentwicklung konnten wir vor allem durch unsere Qualitätsexpansion – also die Modernisierung und den Ausbau der vorhandenen Standorte – und natürlich auch durch unsere Akzente in der Preispolitik erreichen. Als stabiler Faktor der österreichischen Wirtschaft werden wir außerdem auch im heurigen Jahr unsere Innovations- und Quali-tätsoffensive fortsetzen.“

Derzeit gibt es rund 1000 Billa-Filialen, die Eröffnung 30 neuer Standorte ist laut Hornsteiner heuer noch geplant. Aufgrund der Adeg-Übernahme müssen allerdings im Laufe der Zeit sukzessive Geschäfte abgegeben werden. Vier Filialen in Salzburg und Kärnten sollen in Kürze, vorbehaltlich der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung,  an das Handelshaus Wedl gehen und als Nah&Frisch-Eigenfilialen weiterbetrieben werden.
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