Rewe Group: Billa zieht sich aus Italien zurü...
 
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Billa zieht sich aus Italien zurück

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Die Rewe Group trennt sich von ihren Billa-Filialen in Italien. 53 Märkte der in Summe 136 Standorte wurden an die italienischen Tochterunternehmen des französischen Handelsunternehmens Carrefour verkauft. Details über den Kaufvertrag sind nicht bekannt.

Vorbehaltlich der notwendigen regulatorischen Freigaben, hat sich die Rewe Group am 30. Juni 2014 mit den italienischen Tochterunternehmen des französischen Händlers Carrefour auf den Verkauf von 53 Billa Standorte in Italien geeinigt. Die restlichen 83 Billa Filialen sollen sukzessive an interessierte Partner in Paketen veräußert werden.

Rewe International AG legt Fokus auf internationale Aktivitäten in den CEE-Ländern
Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG und Generalbevollmächtigter der Rewe Group, begründet diese Entscheidung wie folgt: "Unser strategisches Ziel ist es, in allen Ländern, in denen wir mit unseren Märkten präsent sind, eine Top-Marktposition zu erreichen. Dies war für uns in Italien in der Vergangenheit trotz gezielter Investitionen und Portfolio-Bereinigungen nicht realisierbar und ist nach unserer aktuellen Einschätzung auch in absehbarer Zukunft nicht zu erreichen. Daher ziehen wir uns aus dem Vollsortimentsgeschäft in Italien zurück. Unser Fokus im Rahmen unserer Auslandsaktivitäten liegt nun auf den erfolgreichen Märkten in Zentral- und Osteuropa."
In den CEE-Märkten Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechische Republik sowie Ukraine, deren Vollsortimentsgeschäft von Wiener Neudorf aus gesteuert wird, lag das Umsatzwachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 8,56 Prozent (wechselkursbereinigt 11,09 %). Insgesamt wurden mit 735 Märkten (+39) 3,31 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Penny Italien im Fokus
In Italien wird sich die Rewe Group zukünftig verstärkt auf die erfolgreiche Diskont-Vertriebslinie "Penny" konzentrieren, die mit über 311 Standorten gut am Markt positioniert ist und im Geschäftsjahr 2013 ein Umsatzplus von 6,50 Prozent erreicht hat.

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