AMA-Marketing/Bio Austria: Bio-Umsatz kratzt ...
 
AMA-Marketing/Bio Austria

Bio-Umsatz kratzt an Zwei-Milliarden-Euro-Schwelle

Die traditionellen Bio-Aktionstage der AMA-Marketing im September thematisieren heuer die hohe Güte und Wertigkeit von Bio-Produkten.

V.l.n.r.: Barbara Köcher-Schulz (AMA-Bio-Marketing-Managerin), Michael Blass (GF AMA-Marketing) und
© AMA/APA/Hautzinger
V.l.n.r.: Barbara Köcher-Schulz (AMA-Bio-Marketing-Managerin), Michael Blass (GF AMA-Marketing) und
Österreichs Bio-Markt wächst weiterhin kontinuierlich. Lag der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln im Jahr 2016 noch bei 1,64 Mrd. Euro, so steigerte er sich 2017 auf 1,84 Mrd. Euro und erreichte 2018 mit 1,93 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert. Dabei verteilte sich der Umsatzkuchen im Jahr 2018 folgendermaßen: Das Gros entfiel mit 77 Prozent auf den Lebensmitteleinzelhandel (LEH), gefolgt vom Direktvertrieb/Fachhandel (17 Prozent) und der Gastronomie (6 Prozent).

In den letzten Jahren erhöhten sich aber nicht nur die Bio-Umsätze in absoluten Zahlen, sondern auch die Bio-Anteile am Gesamtumsatz. Konkret steigerten sich die Bio-Anteile im LEH von 7,6 Prozent im Jahr 2016 auf 9,0 Prozent im Jahr 2018.

Um den Erfolgslauf von Bio zu prolongieren, organisiert die AMA-Marketing auch heuer im September wieder die traditionellen Bio-Aktionstage. Neben Infoständen in Einkaufszentren und auf Foodevents hat die AMA-Marketing auch eine Plakat- und Inseratenkampagne lanciert. Die zwei verwendeten Sujets sorgen auf den ersten Blick für irritierende Aussagen, die jedoch schlussendlich aufgelöst werden. Der Slogan "Natürlich lassen wir dafür Kühe im Regen stehen" soll darauf hinweisen, dass Bio-Kühe nicht das ganze Jahr im Stall verbringen dürfen, sondern verpflichtenden Auslauf im Freien haben. Der zweite Slogan "Natürlich wühlt das eine Menge Dreck auf" soll bewusst machen, dass Bio-Gemüse nicht auf Substrat, sondern in der Erde wächst.
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