BMNT: Plastiksackerlverbot mit Jahreswechsel ...
 
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Plastiksackerlverbot mit Jahreswechsel in Kraft

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Mit dem Plastiksackerlverbot soll die Umweltverschmutzung eingedämmt werden.
Mit dem Plastiksackerlverbot soll die Umweltverschmutzung eingedämmt werden.

Ausnahmen gibt es noch bis Ende 2020 für gebrandete Restbestände.

 Seit 1. Jänner ist der Verkauf von Einwegplastiksackerln in Österreich verboten. In der Übergangszeit bis Ende dieses Jahres dürfen aber gebrandete Restbestände noch ausgegeben werden, so das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Das Gesetz, das insbesondere die Lebensmittelhändler begrüßen, sei ein klares Bekenntnis gegen die Wegwerfgesellschaft, sagt die scheidende Umweltministerin Maria Patek.

Ausgenommen von diesem Verbot sind Sackerl, die biologisch vollständig abbaubar sind und aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Auch die dünnen Knotenbeutel aus dem Obst- und Gemüse-Bereich bleiben bestehen, sofern sie überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und grundsätzlich für eine Eigenkompostierung geeignet sein. Auch Müllsäcke, Hundesackerl und Gefrierbeutel sind weiterhin erhältlich. Vom Verbot ausgenommen sind auch Mehrwegtaschen aus Kunststoffgewebe, da diese für den mehrmaligen Gebrauch konzipiert sind.


Das Verbot gilt generell in allen Branchen des Handels, in denen Kunststofftragetaschen an Letztverbraucher abgegeben werden, unter anderem auch in Supermärkten, Modegeschäften und Möbelhäusern, heißt es seitens des Ministeriums.

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