Spar: Boxen anstatt Wurst-Papier
 
Spar

Boxen anstatt Wurst-Papier

Spar/Werner Krug
Feinkost-Box © Spar/Werner Krug
Feinkost-Box © Spar/Werner Krug

In drei steirischen Filialen testet Spar die Möglichkeit, Wurst, Käse und Fleisch in selbst mitgebrachte Mehrweg-Boxen zu verpacken.

Der Verzicht auf Plastik ist schon seit Längerem ein großes Thema im LEH, und Spar geht einen Schritt weiter mit der Initiative, das Plastik-beschichtete Wurst- und Käse-Papier, das man an den Feinkosttheken bekommt, sukzessive abzuschaffen. Man hat daher einen Testlauf in drei steirischen Spar-Filialen gestartet: Eurospar Kastner & Öhler in Graz, Sackstraße 7–13 und Spar Kärntner Straße 210 (Graz) sowie Spar Fernitz-Mellach. Der springende Punkt ist, dass diese Möglichkeit den strengen Hygienevorschriften entsprechen muss: Die Boxen der Kundschaft dürfen mit der Theke, Waage oder dem Besteck nicht in Berührung kommen. Spar testet nun eine Lösung, die auch der Berichterstatter aus seiner Kindheit kennt: Die drei Filialen wurden mit Tabletts ausgestattet.

Fünf Schritte zur verpackten Wurst

1. Kunden legen die saubere Box geöffnet auf das bereitgestellte Tablett.
2. Mitarbeiter stellen das Tablett mit der Box auf die Waage und stellen die Waage mittels Tara auf null.
3. Mitarbeiter füllen das gewünschte Produkt in die Box, ohne diese dabei zu berühren.
4. Die Kunden erhalten die Box wieder am Tablett über die Theke gereicht und verschließen sie selbst.
5. Kunden kleben das Etikett selbst auf die Box.



Der Test soll bis Februar 2019 laufen und zeigen, ob dieses Angebot von Kunden angenommen wird und ob die Umsetzung mit dem Tablett praktikabel ist. Davon hängt eine mögliche Ausweitung auf weitere Filialen ab.

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