Burger King: Brasilianer mit Appetit auf Big ...
 
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Brasilianische Investoren haben den US-amerikanischen Fastfood-Riesen Burger King um kolportierte 3,3 Milliarden Dollar übernommen.

Der von den drei Brasilianern Jorge Paulo Lemann, Marcel Hermann Telles und Carlos Alberto da Veiga Sicupira kontrollierte Hedgefonds 3G mit Sitz in New York hat den US-amerikanischen Fastfood-Riesen Burger King zu kolportierten 3,3 Milliarden Dollar, umgerechnet 2,6 Milliarden Euro, übernommen, wie Börsenagenturen weltweit berichten.

Das brasilianische 3G-Unternehmertrio ist im Big Business nicht unbekannt. Lemann, 71, hat eine spektakuläre Bankvergangenheit hinter sich und als Haupteigentümer des Bierriesen AmBev (heute Anheuser-INBEV) sein von Forbes auf 11,5 Mrd. Dollar geschätztes Vermögen gemacht. Auch die um ca. 10 Jahre jüngeren langjährigen Partner Telles und Sicupira können als Self-Made-Milliardäre bezeichnet werden, sie sind laut Forbes 5,1 bzw. 4,5 Mrd. Dollar schwer. Zusammen mit Lemann haben sie nicht nur den Bierkonzern, sondern auch etliche andere Unternehmen wie etwa die bekannte brasilianische Einzelhandelskette „Lojas Americanas“ saniert.

Professionelle Hilfe durch Sanierungsexperten dürfte Bürger King ja auch notwendig haben, wie die Gerüchteküche an der Wallstreet weiß. Mit 3G als neuem Eigentümer ist jedenfalls ein Expansionskurs – wohl vor allem auch in Lateinamerika – so gut wie vorgezeichnet.
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