dm drogerie markt: BWB untersucht Apothekenmo...
 
dm drogerie markt

BWB untersucht Apothekenmonopol

dm Kolarik
dm-Geschäftsführer Harald Bauer (Marketing & Einkauf) © dm Kolarik
dm-Geschäftsführer Harald Bauer (Marketing & Einkauf) © dm Kolarik

In der langen Geschichte rund um das Anliegen, rezeptfreie Arzneimittel (OTC) in der Drogerie verkaufen zu dürfen, erhielt dm drogerie markt am 18. Mai Rückenwind seitens der Bundeswettbewerbsbehörde BWB.

Im Rahmen der „Branchenuntersuchung Gesundheit“ (Teilbericht I: Der österreichische Apothekenmarkt, BWB/AW-431, Wien) wurden zum Apothekenmarkt weitreichende Liberalisierungen unter anderem beim Vertrieb von OTC empfohlen – mit der Zielsetzung, durch mehr Wettbewerb bessere Preise und mehr Transparenz für die Konsumenten sowie mehr Qualität in der Beratung zu erreichen.

„Die Bundeswettbewerbsbehörde stellt dabei klar, dass sie einer schrankenlosen Freigabe bis hin zu Supermärkten und Tankstellen kritisch gegenübersteht, dass den Drogisten jedoch – wie bereits im Arzneimittelgesetz grundsätzlich vorgesehen – eine besondere Rolle zukommt. Das entspricht auch unserer Argumentation, dass wir mit unseren über 1.200 ausgebildeten Drogisten eine hervorragende Basisberatung sicherstellen können“, betont dm-Geschäftsführer Harald Bauer. „Darüber hinaus beinhaltet das dm-Konzept eine Beratung durch Pharmazeuten am Telefon oder über Online-Kanäle, genauso wie das auch Apotheken bei der Versandbestellung von OTC-Produkten handhaben.“

Die Sichtweise der BWB deckt sich mit der Wahrnehmung der Konsumenten: Nach einer Studie von MAKAM Research kann sich die Mehrheit der Österreicher vorstellen, rezeptfreie Arzneimittel in der Drogerie zu kaufen. Andere potenzielle Abgabestellen werden hingegen von einer sehr geringen Anzahl an Konsumenten für geeignet angesehen.
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