Rewe Group: Caparros für Bündnis des Handels ...
 
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Caparros für Bündnis des Handels gegen Erhöhung der Strom-Umlage

Erich Westendarp/pixelio.de
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Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der Rewe Group, fordert ein Bündnis des Handels gegen die Erhöhung der Umlage, die im deutschen Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) festgeschrieben ist.

„Ich werde mich mit möglichst vielen Einzelhandelsunternehmen direkt in Verbindung setzen, damit wir in Deutschland gegenüber der Bundesregierung die Initiative ergreifen“, erklärte Caparros . „Für Kaufleute und Handelsunternehmen in unserer energieintensiven Branche führt die Erhöhung der EEG-Umlage zu unerträglichen Belastungen“, so Caparros.
Nach eigenen Berechnungen führt die geplante Erhöhung der EEG-Umlage allein bei der Rewe Group im kommenden Jahr zu Mehrausgaben von rund 50 Millionen Euro. Bei den selbstständigen Kaufleuten des genossenschaftlichen Unternehmens würden die durch die Umlagenerhöhung steigenden Energiekosten in einem Markt mit etwa 1.500 Quadratmetern allein 2013 mit Beträgen bis deutlich über 10.000 Euro zu Buche schlagen. „Das ist eine Entwicklung, die für selbstständige Kaufleute existenzgefährdend sein kann. Denn die Umsatzrenditen im deutschen Einzelhandel, besonders im Lebensmitteleinzelhandel, sind aufgrund des harten Wettbewerbs sehr niedrig“, erklärte der Chef des Kölner Handels- und Touristikkonzerns.
Zudem werde der Handel durch die Energiepreiserhöhung doppelt getroffen. „Einerseits kommen steigende Strompreise direkt auf uns zu. Andererseits wird unseren Kunden Kaufkraft entzogen. Denn auch die privaten Haushalte werden mit steigenden Strompreisen durch die EEG-Umlage konfrontiert“, so Caparros. „Wir als Händler müssen unverzüglich direkt mit der Bundesregierung sprechen, um die bedrohliche Entwicklung zu erklären und für eine Änderung der EEG-Umlagenerhöhung zu sorgen“, forderte Caparros. Die Idee von Bundesumweltminister Peter Altmaier, die EEG-Umlage zu deckeln und damit die Erhöhungen zu begrenzen, weise in die richtige Richtung. „Aber wir brauchen jetzt schnell eine verbindliche Konkretisierung dieses Vorschlags. Die Einzelhändler in Deutschland stehen sonst vor einer äußerst ungewissen Zukunft.“
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