Charity: Wohltäter im Jänner
 

Die Charity-Aktivitäten reißen zu Jahresbeginn nicht ab. Wir stellen die Wohltäter aus Handel und Industrie vor.

Charity: Wohltäter im Jänner

Lidl Österreich

Lidl spendete 5.000 Euro an Tara. Die Beratungsstelle kümmert sich um Mädchen und Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. "Gerade nach traumatischen Erlebnissen wie Missbrauch oder sexualisierter Gewalt ist es besonders wichtig, dass Betroffene jemanden zum Reden haben und schnelle, unbürokratische Hilfe bekommen. Wir freuen uns, die wertvolle Arbeit der Beratungsstelle Tara zu unterstützen", so Simon Lindenthaler, Leiter Unternehmenskommunikation und CSR bei Lidl Österreich.

Hofer

Um Opfer von Verbrechen zu unterstützen, spendete Hofer 10.000 Euro an die Verbrechensopferhilfe Weißen Ring - jeweils zur Hälfte in Form von Hofer Einkaufsgutscheinen und Bargeld. "Diese Spende kommt in einer sehr fordernden Zeit und wird uns dabei helfen, Menschen zu begleiten und zu unterstützen, die zu Opfern geworden sind", so Udo Jesionek, Präsident des Weißen Rings. Der 1978 gegründete, gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Opfer von Straftaten zu begleiten und zu unterstützen, über Opferrechte zu informieren und sich sowohl für die Einhaltung als auch für die Weiterentwicklung von Opferrechten einzusetzen. Darüber hinaus wird zu aktuellen Themen der Viktimologie und Opferrechte geforscht und publiziert.

Rewe International

Billa führte im Sinne der Inklusion und des sozialen Miteinanders die "Stille Stunde" von 14 bis 15 Uhr im Billa Markt in der Goldeggasse im 4. Wiener Gemeindebezirk ein. Zu dieser Zeit wurde regelmäßig weitgreifende, aber auch individuelle Maßnahmen getroffen, um autistischen Personen ein Einkaufserlebnis in einem stressreduzierten Umfeld zu ermöglichen. Derzeit handelt es sich um eine zeitlich unbegrenzte Testphase des Konzepts, das laufend evaluiert und angepasst wird. Bei entsprechender Kundenresonanz ist eine Ausweitung der festgelegten Zeiten denkbar, heißt es.

gurkerl.at

Um bei den eisigen Temperaturen im Winter obdachlosen Menschen schnell helfen zu können, startete der Online-Supermarkt gurkerl.at ein eigenes Hilfsprojekt, um im Winter Wärme zu spenden. Vom 17. Jänner bis 19. Februar können gurkerl.at-Kunden Schlafsäcke, Isomatten sowie Woll- und Fleecedecken in ihre gurkerl.at Einkaufssackerl verpacken und den gurkerl.at Boten mitgeben. Der Lieferdienst übergibt die Sachspenden in regelmäßigen Abständen bei der Caritas der Erzdiözese Wien ab.

Mars Austria

Schon seit einigen Jahren setzt sich Mars Austria mit den Marken Pedigree und Whiskas regelmäßig für die Förderung der Mensch-Tier-Beziehung ein und unterstützt dafür unterschiedliche Projekte. So hat Mars Austria für die Stiftung Kindertraum im vergangenen Herbst 25.000 Euro gesammelt, um tiergestützte Therapien sowie Assistenzhunde für Kinder mit Behinderungen oder schweren Krankheiten zu ermöglichen. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem Engagement insgesamt schon 50 Herzenswünsche für über 120 Kinder mit Behinderungen oder schweren Krankheiten realisieren konnten", ergänzt Hendrik de Jong, Country Manager bei Mars Austria.

McDonald’s Österreich

Gemeinsam mit dem Logistikanbieter Havi startete McDonald’s Österreich auch im vergangenen Jahr wieder ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und spendete insgesamt 33 Tonnen Lebensmittel an karitative Organisationen. "Erfreulicherweise konnten wir während der Lockdowns einige unserer Produkte, wie etwa Torten und Kuchen aus unseren McCafés oder Produkte aus dem Frühstückssortiment an karitative Einrichtungen spenden und gleichzeitig Lebensmittelverschwendung vermeiden", so Jennifer Knorr, Head of Supply Chain & Quality Assurance bei McDonald’s Österreich.

SOS Kinderdorf

SOS-Kinderdorf und Impact Hub suchen innovative Lösungen für bessere psychosoziale Versorgung von Kindern. Dafür schafften sie mit der Innovationsplattform Skil ein Netzwerk und einen Rahmen zur Ideenentwicklung für eine Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche und ihre Rechte an erster Stelle stehen. "Konkret suchen wir innovative Konzepte, die bestehende Unterstützungsangebote erweitern und Lücken im Sozial- und Gesundheitssystem schließen", erklärt Hannes Völlenklee Co-Gründer Impact Hup Tirol. "Zum Beispiel: Lösungen im Bereich Prävention, die neue Ansätze zur Finanzierung und Skalierung von Angeboten und Dienstleistungen bieten, branchenübergreifende Allianzen zwischen Organisationen, Start-ups und fachlicher Expertise im Bereich psychische Gesundheit oder niederschwellige Lösungen besonders für gefährdete Gruppen, die mit bestehenden Angeboten nicht ausreichend erreicht werden." Ideen einreichen können bestehende Teams von Start-ups, NGOs, Vereinen und Unternehmen aus ganz Österreich, sowie Einzelpersonen. Im Ideencamp Ende Februar werden gemeinsam die ersten Lösungsansätze und Ideen skizziert. "Dort erhalten die Teams Unterstützung und das Know-how an Innovationstechniken, um ihre Lösungsvorschläge zu konkretisieren und für die Einreichung für den Inkubator vorzubereiten", so Völlenklee. Die Teams mit den besten Ideen schaffen es in die Inkubator-Phase, in der in vier Modulen aus den Ideen Prototypen und Konzepte entstehen.

stats