Coop: Palmöl ja, aber nur spezielles
 
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Palmöl ja, aber nur spezielles

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Die Schweizer Coop setzt künftig auch in konventionell hergestellten Lebensmitteln ihrer Eigenmarken auf Bio-Palmöl. Bei allen Teigen und frischen Backwaren des Eigenmarken-Sortiments ist es nun gelungen, auf konventionelles Palmöl gänzlich zu verzichten.

Seit einigen Jahren verfolgt Coop eine eigene "Palmölvision", die grob gesprochen auf zwei Säulen beruht: Zum einen ersetzt man - wenn sinnvoll und machbar - Palmöl durch heimische Öle und Fette wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Zum anderen verwendet man zertifiziertes Bio-Palmöl. 

Laut Coop-Website benötigt das Unternehmen für ihre Eigenmarken im Bereich Food rund 1.800 Tonnen Palmöl pro Jahr. Dieses wird nun schrittweise komplett auf Bio-Ware umgestellt, wobei man mit Bio-Suisse-zertifizierten Produzenten in Brasilien, Kolumbien und Madagaskar zusammenarbeitet. Bei allen Teigen und frischen Backwaren des Eigenmarken-Sortiments ist es jetzt gelungen, auf konventionelles Palmöl zu verzichten und durch Bio-Palmöl zu ersetzen. Im Zuge dessen baute Coop gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und lokalen Partnern eine transparente sowie entwaldungsfreie Lieferkette für Bio-Palmöl aus der Elfenbeinküste auf. An dem Projekt sind rund 160 Kleinbauernfamilien beteiligt. Laut Coop hat das verwendete Bio-Palmöl folgende Vorteile: 
  • Kein Anbau auf Flächen, die nach 1994 gerodet wurden
  • Kein Abbrennen von Flächen
  • Keine synthetischen Pestizide und Dünger
  • Einhaltung sozialer Standards (menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Verbot von Kinderarbeit, Mitarbeiter-Mitbestimmungsrechte, soziale Absicherung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter)
  • Wo immer möglich Bevorzugung von Kleinbauern-Kooperativen
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