Coronakrise/Umfrage: Die Helden der Krise
 
Coronakrise/Umfrage

Die Helden der Krise

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Die Mitarbeiter aus Handel und Industrie sind ein wesentlicher Teil der kritischen Infrastruktur, die mit Hochdruck an der Versorgungssicherheit der Österreicher arbeiten. In sehr persönlichen Erzählungen schildern sie nachfolgend, wie sie diese herausfordernden Zeiten meistern.

Wir wollten von Mitarbeitern am POS, Kaufleuten, aber auch jenen Kollegen, die sonst in ganz anderen Funktionen tätig sind, wissen, wie sie die vergangenen Wochen erlebt haben. Inwiefern hat sich der Arbeitsalltag seit dem Ausbruch der Coronapandemie verändert? Was waren die erschütterndsten, aber auch schönsten Erlebnisse und welche Wünsche haben Sie an Kunden, Kollegen und Kooperartionspartner? Lesen Sie nachfolgend die berührenden Statements, die wir in der Printausgabe aufgrund der Vielzahl an Antworten leider kürzen mussten und Ihnen hier in der Vollversion zur Verfügung stellen. Eines vorweg: Nahezu alle freuen sich über die Wertschätzung, die sie momentan erfahren, sind begeistert vom neu entstanden Teamspirit und wünschen sich, dass von dieser Anerkennung auch in der Zeit nach Corona noch etwas übrig bleibt.
Mag. Nicole Berkmann, Leiterin Konzern PR und Information bei Spar
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Markus Wache
Mein gesamtes Team, sowohl die PR-Abteilung als auch das Kundenservice befinden sich in Homeoffice. Das ist von der Führung der Abteilung her eine neue Erfahrung und ich merke, dass „Fernführen“ schon etwas anderes ist. Außerdem bin ich in meiner Funktion als Sprecherin derzeit sehr gefordert. Ich habe noch nie so viele Interviews und Statements abgegeben wie derzeit. Als die Maskenpflicht eingeführt wurde, hatte ich über 100 Interviews in 2 Tagen zu bewältigen. Das ist einerseits genau das, was ich gerne mache und wo ich meine ganze Erfahrung einbringen kann, aber es ist durchaus körperlich anstrengend.
Am meisten betroffen gemacht haben mich die Erzählungen einer Freundin, die in einer Intensivstation in Deutschland als Ärztin arbeitet. Sie ist enorm gefordert. Und die Tochter einer Freundin ist Ärztin in Schweden und muss entscheiden, wen sie beatmet und wen nicht. Das ist grauenvoll.
Ein besonders schönes Erlebnis war hingegen die Situation in einem Krisenmeeting, in dem die Fachabteilungen berichtet haben, was sie alles tun, um die Lage in den Griff zu bekommen. Der Konzernlogistiker, die Sortimentsmanager, die Filial-Leute und viele mehr und ich habe plötzlich gemerkt wie unglaublich stolz ich auf die Kollegen bin. Ich war von lauter Vollprofis umgeben, ein tolles Gefühl. Nicht, dass ich das sonst nicht auch wüsste, aber, ehrlich, man vergisst das manchmal.
Bei meinem Arbeitgeber möchte ich mich zuerst für die Unterstützung und Motivation bedanken und bitte nach der ganzen Sache: Urlaub!
Hannelore Breitenthaler, Filialleiterin bei dm in Straßwalchen
Hannelore Breitenthaler_dm
dm/Breitenthaler
Mein Arbeitsalltag hat sich massiv verändert. Wir sind im direkten Kundenkontakt, insofern müssen wir alle Hygiene-Maßnahmen wie zum Beispiel die Desinfektion von Einkaufswägen und weitere Anweisungen penibel umsetzen. Der Arbeitsaufwand hat sich nahezu verdoppelt und das Tragen der Masken, unter denen es sehr warm werden kann, macht es körperlich nicht einfacher. Hinzu kommt, dass es manchmal schwierig ist den Kunden zu erklären, dass es gerade bei bestimmten Produkten Lieferengpässe gibt. Die meisten Kunden sind aber generell freundlich und verständnisvoll und halten sich an die Schutzmaßnahmen in den Filialen. Die paar Wenigen, die sich nicht an diese halten wollen, müssen wir auf die Vorschriften hinweisen, ohne dabei unfreundlich zu wirken. Das kann ab und an auch eine Gratwanderung sein.
Am meisten erschüttert haben mich zunächst die Nachrichten aus Italien, als sichtbar wurde, welch dramatischen Verlauf die Krise bei unserem Nachbar nimmt. Als dann bei uns die Hamsterkäufe zunahmen und die Regale immer leerer wurden, war auch die kurzzeitige Ungewissheit, wie es mit der Wirtschaft weitergehen wird, sehr verunsichernd.
Das schönste Erlebnis in den vergangenen Wochen war der unerschütterliche Zusammenhalt mit den Kollegen und die vielen netten Kunden, die sich für unseren Einsatz und das Offenhalten der Filiale bedankt haben.
Von meinem Arbeitgeber würde ich mir für alle, die in dieser schwierigen Zeit gearbeitet und eine große Leistung erbracht haben, ein paar Tage Sonderurlaub wünschen.
Für die Zukunft würde es mich freuen, wenn das“ Bild“ der Handelsmitarbeiter in der Gesellschaft ein anderes wird. Ich bin seit 35 Jahren im Handel tätig und kann nur betonen, dass es ein sehr schöner und erfüllender Beruf sein kann, besonders als Drogist. Schön wäre es, wenn die Leistung, die wir tagtäglich bringen, auch „nach Corona“ gesehen und beachtet wird. Ganz generell bin ich stolz auf unser Land und dass wir miteinander so diszipliniert und positiv durch diese Krise gehen. Um es mit den Worten von Thomas Brezina zu sagen: Auch das geht vorbei!
Jelena Dzajic, Kommissionierin bei Lidl Österreich
Jelena Dzajic_Lidl
Lidl Österreich
Die Krise hat gezeigt, dass es jedes Land treffen kann. In solchen Situationen wird einem erst bewusst, was wirklich wichtig ist – nämlich Familie und Zusammenhalt. Ich bin wirklich dankbar und stolz, über den beispiellosen Zusammenhalt bei Lidl Österreich und in diesem Land. Ich bin stolz auf den Beitrag, den wir in dieser Situation leisten können. Natürlich hat sich auch unsere Arbeit ein wenig verändert. Wir nehmen die Sicherheitsmaßnahmen sehr ernst, halten mindestens 1,5 m Abstand, machen unsere Pausen nur in Kleingruppen und arbeiten in zwei Schichten. Das ist manchmal nicht einfach – zum Beispiel, wenn ich Spätschicht habe und mein Mann sich um die Kinder kümmern muss. Trotzdem bin ich froh, dass ich jeden Tag zur Arbeit gehen kann und mein Einsatz geschätzt wird. Mein Motto: Keine Panik, gemeinsam schaffen wir das.
Raffaela Burggraf, Einkäuferin bei Lidl Österreich
Raffaela Burggraf
Lidl Österreich
Bis vor Kurzem hat sich niemand gedacht, wie schnell sich unser „normales“ Leben ändern kann. Die Situation war für uns als Lebensmittelhändler eine große Herausforderung, gerade bei uns im Einkauf war sehr viel zu tun: Wie z.B. die Abstimmungen mit Lieferanten zu Lieferfähigkeit und Ersatzartikeln oder auch mit internen Abteilungen in unseren Gesellschaften, unserem Vertrieb und natürlich anderen Lidl-Ländern. In Zeiten wie diesen zeigt sich, was ein Team leisten kann. Und unser Team bei Lidl Österreich leistet Großartiges! Gerade jetzt sind es aber auch die kleinen Dinge im Leben, über die man sich freut und die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern – wie beispielsweise die starke Nachfrage nach haltbarer Milch. Ich frage mich manchmal, wie viel Liter unsere Kunden in der Krise trinken können *lacht*. Wir machen natürlich weiter und können allen versichern: Es gibt genug Lebensmittel in Österreich und wir werden die Versorgung weiterhin sicherstellen.
Maria Fischer, Unimarkt-Franchisenehmerin aus Loosdorf
Maria Fischer_Unimarkt
Unimarkt
Die Arbeitstage werden länger. Das Personal muss viel bewusster eingeteilt werden. Es geht immer die Angst mit, dass man vielleicht selbst infiziert ist. Erschütternd ist das tatsächliche Ausmaß der Pandemie und die Auswirkungen auf die Wirtschaft aber der Zusammenhalt der Mitarbeiter und die positive Einstellung zum Betrieb sowie die Unterstützung meiner Familie helfen enorm. Ich möchte mich bei der Industrie bedanken – sie haben das Bestmögliche geleistet was in dieser Zeit möglich war und ist. Den Konsumenten kann ich nur raten, dass sie nicht so panisch reagieren sollten. Sie haben gesehen, man muss nicht immer in große Zentren fahren um Lebensmittel einzukaufen. Der Nahversorger bietet ebenfalls alles an. Ich hoffe, die Kunden merken sich das. Bei den Kollegen will ich mich nur bedanken.
Christoph Frenzel, Mitarbeiter ÖAMTC Fahrtechnik
Christoph Frenzel_ÖAMTC
ÖAMTC Fahrtechnik/Christoph Frenzel
Der Arbeitsalltag hat sich seit Ausbruch der Pandemie für mich total verändert, um nicht zu sagen um 180 Grad gedreht. Habe ich vorher noch Fahrtechnikkurse in der ÖAMTC Anlage Tirol und C95 Schulungen für Lkw-Fahrer als Vortragender gegeben, so sitze ich seither selbst hinter dem Lenkrad der Lkw-Flotte und versuche in den allgemeinen Wirren des momentanen Alltages etwas Sinnvolles beizutragen.
Am meisten erschüttert mich der Egoismus derer, die nach wie vor der Meinung sind, wir würden nicht mitten in einer Krise stecken und immer noch davon überzeugt sind, dass es auch weiterhin ohne Rücksicht geht. Die Menschen, die sich sofort beschweren, wenn in der Gemüseabteilung nur noch fünf Kopf Salat zur Verfügung stehen und nicht mehr kistenweise, wie noch vor ein paar Wochen, oder die sofort nach einer zweiten Kasse rufen, wenn sie mal länger als ein paar Minuten warten müssen, obwohl die Mitarbeiter mehr als genug zu tun haben, um Waren in die Regale zu schlichten.
Ein schönes Erlebnis hatte ich in einem kleinen Tiroler Seitental, als ich den dortigen Supermarkt mit Waren belieferte und beim Geschäft ankam. Der Kaufmann kam sofort zu mir und bedankte sich vielfach, dass meine Kollegen und ich die Stammfahrer in dieser schweren Zeit unterstützen. Vor meiner Abfahrt kam er dann mit Kaffee und Jausenbrot zurück, bedankte sich erneut und meinte mit einem Zwinkern: Wir müssen ja zusammenhalten!
Ich würde mir von Arbeitgebern generell wünschen, dass sie die Leistungen ihrer Mitarbeiter schätzen, diese nicht als selbstverständlich erachten und vor allem ehrlich und geradlinig mit ihren Mitarbeitern umgehen.
Bei meinen Kollegen möchte ich mich gerne bedanken, für das, was sie jeden Tag hinter den Kulissen für uns leisten, damit die Supermärkte voll mit Waren sind. Ihr leistet wirklich Großes! An die Konsumenten hätte ich die Bitte, etwas geduldiger zu sein und nicht alles als selbstverständlich hinzunehmen. Es bemühen sich wirklich viele Personen hinter den Kulissen der Lebensmitteltransporte darum, die Supermarktregale mit den Waren zu füllen, die gebraucht werden. Derzeit dauert das leider etwas länger.
Evelin Günther, Lehrling bei Penny
Evelin Günther_Penny
Rewe Group/Harson
Wir merken gerade jetzt einen großen Zusammenhalt im Team, das Gemeinschaftsgefühl ist momentan besonders wichtig und gibt zusätzlich Sicherheit und Rückhalt. Am meisten erschüttert hat mich, dass alles so schnell gegangen ist und sich plötzlich das Berufs- und Alltagsleben total verändert hat. Natürlich hätte ich auch niemals mit der großen Nachfrage der Kunden zu Beginn, also im März, gerechnet. Da war es teilweise schon eine große Herausforderung mit dem Nachschlichten bestimmter Waren nachzukommen. Es ist aber genug Ware vorhanden und wird auch laufend nachgeliefert, daher ist es nicht notwendig einen großen Vorrat anzulegen. Wir geben jeden Tag unser Bestes, daher bitten wir auch unsere Kunden um Geduld und den notwendigen Respekt beim Tätigen der Einkäufe.
Andreas Kranabitl, Geschäftsführer Spar ICS
Andreas Kranabitl_Spar
Helge Kirchberger Photography
Gerade in Zeiten wie diesen sind die IT-Spezialisten von Spar besonderes gefragt, da die Systeme besonderen Belastungen ausgesetzt sind und schnelle Adaptierungen Voraussetzung für eine einwandfrei funktionierende Liefer- und Informationskette sind. So war nach den Hamsterkäufen zuerst ein Hochfahren der automatischen Bestellmengen nötig, um die Wieder-Versorgung in den Märkten zu garantieren, gleichzeitig waren systemische Kürzungen von Liefermengen notwendig, um Lieferausfälle von besonders stark nachgefragten Produkten zu vermeiden. In den Lagerhäusern mussten über Nacht neue MDE-Geräte aufgeschalten werden, damit das Zusatzpersonal überhaut mitarbeiten kann.
Für die Märkte wurde ein SMS-Service installiert, damit bei aktuellen Meldungen Marktmitarbeiter unkompliziert durch den Vertrieb eine Schnellinformation erhalten können. Dieses Service wurde nicht nur für Österreich sondern auch für Spar Ungarn und Spar Kroatien bereitgestellt.
Eine besondere Herausforderung stellen derzeit die Onlineshops in Österreich, Ungarn und Slowenien dar, die einen Ansturm extremen Ausmaßes erfahren. Wir haben hier schnellstens virtuelle Warteschlangen eingerichtet, Serverkapazitäten hochgefahren und komplett auf kontaktloses Zahlen umgestellt.
Außerdem mussten wir innerhalb weniger Tage für unsere 4.000 Mitarbeitenden in der Hauptzentrale in den Regionalzentralen auf Homeoffice umstellen. Gesunde, robuste und leistungsfähige Systeme sowie die Sicherstellung eines gesicherten Arbeitsumfeldes hatten dabei höchste Priorität. Es wurden umgehend Rechenkapazitäten und Netzwerkverbindungen ausgeweitet und Unmengen an zusätzlichem Equipment ausgegeben, von Headsets bis zu Druckern. Zudem wurden sofort eigene Webinare erstellt, um den Kollegen und Kolleginnen die Umstellung zu erleichtern. Dies hat ermöglicht, dass momentan pro Tag von rund 5.000 Personen Video- oder Audio-Konferenzen besucht werden können. Es zeigt sich, dass die strategischen Investitionen in der Kommunikationsinfrastruktur und in unseren technischen und infrastrukturellen Möglichkeiten über die letzten Jahre Früchte trägt. So können wir heute auch viele Formen der virtuellen Begegnung schaffen, vom virtuellen Bistro bis zu Webinaren, Coachings, Gespräche, uvm. Der Gedanke, an technischen Lösungen für einen wichtigen Baustein der Grundversorgung aller zu arbeiten, motiviert die IT-Kolleginnen und Kollegen zu Höchstleistungen. Lösungen werden in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt und helfen, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Es ist ein richtiger „Drive“ in der Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und anderen Unternehmenseinheiten zu verspüren. Wir freuen uns als IT hier auch einen wertvollen Beitrag zur Sicherstellung der Grundversorgung leisten zu können!
Samanta Lore, Filialmitarbeiterin bei Billa
Samantha Lore_Billa
Rewe Group/Harson
Es ist sehr ungewohnt, dass alle Menschen versuchen sich gegenseitig großräumig auszuweichen und Nasen- und Mundschutz beim Einkaufen in der Filiale tragen – aber diese Maßnahmen sind wichtig um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Besonders schön ist das große Verständnis füreinander, dass ich in der Früh zwischen 8 und 9 Uhr sehe. Hier möchten wir die Filialen besonders für Risikogruppen freihalten und da sind wirklich hauptsächlich ältere Personen in der Filiale. Das finde ich gut, weil es doch viele ältere Personen gibt die nicht immer jemanden haben, der für sie die Besorgungen macht. In dieser Ausnahmesituation sollten wir gegenseitig auf uns schauen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Kundinnen und Kunden und genauso umgekehrt. Neben Schutzmaßnahmen wie Hygieneschildern, Handschuhen und Mund-Nasen-Schutz ist „Abstand halten“ und regelmäßiges Händewaschen ein wichtiger Beitrag jedes Einzelnen, um weitere Ansteckungen so gering wie möglich zu halten.
Vizeleutnant Rudolf Meitz, Kommandant im Lagerhaus des Heereslogistikzentrum Wiens
Rudolf Meitz
Bundesheer
Ich habe festgestellt, dass die Tätigkeiten für das gesamte eingesetzte Logistikpersonals des Heereslogistikzentrum Wien nicht nur umfangreich, sondern auch lehrreich waren. Unser Personal wurde aufgrund seiner logistischen Vorbildung rasch als Teil der Mannschaft aufgenommen und wir fühlten uns auch als Teil der Belegschaft. In unserer Gruppe waren Soldaten als auch Zivilisten in allen Altersgruppen von 18 bis 65 Jahren. Ohne unsere Mithilfe hätte die Befüllung der Filialen nach den Hamsterkäufen wesentlich länger gedauert. Wir haben in dieser Situation bewiesen, dass das Bundesheer in Krisenzeiten eine wesentliche Säule für die Aufrechterhaltung der Versorgung, Ordnung und Sicherheit ist. Ich bin stolz Teil des Österreichischen Bundesheeres zu sein und meinen Beitrag für die Bevölkerung geleistet zu haben.
Isabella Norer, Filialmitarbeiterin bei Hofer
Isabella Norer_Hofer
Hofer KG
Seit dem Ausbruch der Coronapandemie hat sich nach und nach die Frequenz in unseren Filialen erhöht, die Kunden haben immer mehr gekauft. Besonders zugespitzt hat sich das an dem Wochenende, an dem erste Regierungsmaßnahmen verkündet wurden. Die Kunden befürchteten Lieferengpässe und kauften Artikel aller Art ein, die Nachfrage quer durch sämtliche Warengruppen war äußerst hoch. Seit der außerordentlichen Absatzspitze hat sich die Nachfrage im Laufe der vergangenen Tage schrittweise wieder auf ein übliches Maß eingependelt. Zusätzlich beobachten wir eine Veränderung im Kaufverhalten unserer Kunden. Einkäufe finden jetzt nicht mehr konzentriert zu Spitzenzeiten, wie z.B. abends, statt, sondern verteilen sich über den ganzen Tag.
Am schönsten in den vergangenen Wochen war mitzuerleben, wie das gesamte Team trotz des enormen Stresspegels ein noch stärkeres ‚Wir‘-Gefühl entwickelt und großen Zusammenhalt an den Tag legt. Obwohl wir eine noch nie dagewesene Situation zu bewältigen hatten und viele Tage für uns alle eine echte Belastungsprobe waren, haben wir gemeinsam an einem Strang gezogen und aufeinander Rücksicht genommen. Das hat uns als Team gestärkt und wird für uns bestimmt auch in Zukunft eine wertvolle Bereicherung sein.
Jürgen Pils, Bereichsleiter Logistik bei Hofer
Jürgen Pils
Hofer KG
Die Verunsicherung vieler Kunden, die wir vor allem Mitte März durch die enorme Nachfrage bemerkt haben, hat mich am meisten erschüttert. Es wurde immer mehr gekauft und wir hatten alle Hände voll zu tun, um neue Waren an die Filialen zu liefern. Bestimmte Artikel waren oftmals schneller weg, als wir sie nachliefern konnten. Seither haben wir eine erhöhte Anzahl an Lieferungen, welche pro Tag an die Filialen gehen. Das funktioniert wirklich sehr gut. Ich hoffe, unsere Bemühungen für eine hohe Warenverfügbarkeit haben dazu beigetragen, auch in dieser außergewöhnlichen Situation ein gewisses Gefühl von Normalität und Sicherheit zu vermitteln. Außerdem möchte ich mich bei all meinen Kollegen ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit und den hohen Einsatz eines jeden bedanken. Besonders in Zeiten wie diesen zeigt sich, wie gut ein Team zusammenspielt und wie wertvoll ein starkes Miteinander ist. Ich bin unglaublich stolz und froh, Teil eines solch großartigen Teams zu sein.
Ingeburg Plankensteiner, Nah&Frisch Kauffrau aus Feichten im Kaunertal
Plankensteiner_N&F
Plankensteiner
Nichts ist, wie es war. Über unseren Bezirk wurde sofort die Quarantäne verhängt, binnen weniger Stunden war die Region ohne Tourismus, die Bevölkerung in Schockstarre, unser Lebensmittel-Lager für die bevorstehende Intensivzeit Ostern berstend voll, die Mitarbeiter in Kurzarbeit bzw. in Arbeits-Teams gesplittet. Noch am selben Tag haben wir den Spuckschutz an der Kassa montiert, vielleicht der erste österreichweit. Ein paar Tage später trugen wir schon die Masken in der Feinkost. Ein „must-have“ und ein wichtiges Signal für Verantwortungsbewusstsein Richtung Mitarbeiter und Kunden. Und jetzt  verkaufen wir selbst genähte Baumwollmasken in fröhlichen Farben, von meiner lieben Nachbarin gefertigt und der Reinerlös fließt für Bastelbedarf in die Jungschargruppe unserer Gemeinde. Unsere Kundenbedürfnisse haben sich sehr geändert, hat doch der Einheimische in Krisenzeiten ein anderes Konsumverhalten als der Gast im Urlaub: Germ statt Vodka und Butter statt Schokolade, Vitamine statt Souvenirs, ...
Was mich richtig erschüttert hat, ist einerseits die Geschwindigkeit der Verbreitung des Virus in unserer bewegten Welt und andererseits die ebenso große Geschwindigkeit und Intensität, mit der die regelrecht fanatische Suche nach Schuldigen für diese Situation stattgefunden hat.
Die Menschen begegnen sich anders, bewusster, wohlwollend. Obwohl man Abstand hält, gibt es eine neue Nähe und Freundlichkeit. Wir werden von Kunden immer wieder mit selbst hergestellten Köstlichkeiten überrascht! Die Menschen bedanken sich, dass wir die Versorgung gewährleisten, Hauszustellungen machen und auch individuelle Kundenwünsche ermöglichen. Selbst Einheimische, welche sonst nicht zu unseren Kunden zählen, zeigen uns ihre Wertschätzung. Man wächst noch näher zamm…
Mein Wunsch an die Industrie ist eine partnerschaftliche Lösung für Spannenverluste aus MHD-Problemen, die wahrscheinlich viele tourismuslastige Betriebe in der Peripherie kennen. Und diese werden kommen, so sicher wie das Amen im Gebet und betreffen in erster Linie das Süßwaren- und Getränkelager.
Wir müssen in Zukunft wieder mehr aufeinander schauen. Global denken, lokal handeln. Ganz bewusst! Und man darf auch ruhig einmal auf etwas warten! Es muss nicht immer alles auf dem Punkt verfügbar sein. Genügsamkeit, eine erstrebenswerte Geisteshaltung für unser aller Zukunft.
Dietmar Schatz, Center-Leiter des EUCO Wolfsberg
Dietmar Schatz_EUCO Wolfsberg
Adeg Wolfsberg
Mein Arbeitsalltag hat sich sehr verändert, da ich mich auf Homeoffice begeben musste, weil ich momentan eine Immuntherapie absolviere und ich dadurch zur Risikogruppe gehöre. Das ist für mich eine sehr schwierige Situation, denn der Captain verlässt sein Schiff normalerweise als Letzter. Ich bin mit meinen Mitarbeitern natürlich täglich in Kontakt, um jede Situation gut meistern zu können. Gott sei Dank unterstützen mich auch mein Chef GF Arno Riedl, mein sehr unternehmerisch-denkendes Team und meine rechte Hand Vici Scharf sehr. Das ist ein großes Glück und es macht mich sehr stolz, solche Mitarbeiter zu haben.
Am meisten erschüttert hat mich, dass einige ältere Kunden die Situation total falsch einschätzten, bzw. die Vorschriftsmaßnahmen einfach ignorieren bzw. nicht ernst genommen haben. Sehr betroffen hat mich auch der Zustand in unsern Nachbarsland Italien. Ich bin eigentlich kein politisch engagierter Bürger, aber was unsere führenden Politiker unserer Bundesregierung vollbrachten bzw. umgesetzt haben, davor ziehe ich meinen Hut.
Konsumenten und Kollegen würde ich empfehlen einheimische Produkte zu forcieren – wir vom EUCO und natürlich auch die Adeg Wolfsberg haben in den letzten Jahren einige regionale Partner gewinnen können. Außerdem ist auch zu hinterfragen, ob man im Winter Erdbeeren anbieten muss und ob prall gefüllte Regale am Abend wirklich notwendig sind. Der positive Effekt wären weniger  Abschreibungen und höhere Spannen für jeden Kaufmann.
Michaela Schinnerl-Schlaffer, dm-Gebietsmanagerin für die Region Steiermark
Michaela Schinnerl_dm
Klaus Morgenstern
Die größte Umstellung in den letzten Wochen war, dass von einem Tag auf den anderen, ein Großteil der persönlichen Begegnungen mit den Kollegen weggefallen ist. Zum Glück funktioniert die digitale Kommunikation gut und die Koordination der täglich neu umzusetzenden Maßnahmen wurde durch eine täglich stattfindende Online-Sprechstunde sichergestellt. Als Gebietsmanagerin war es außerdem eine Herausforderung, die filialübergreifende Zusammenarbeit in unserer Region zu koordinieren. Schwangere und Mitarbeiter, die zur Risikogruppe zählen, wurden ja bereits zu Beginn der Krise freigestellt, unsere Friseur- und Kosmetikstudios gesperrt. Die betroffenen Kollegen und Kolleginnen konnten – sofern sie das wollten – in den Handel wechseln. So musste das Personalmanagement der Mitarbeiter in der Region, teils neu vorgenommen werden. Dabei war es für mich wichtig, meinem Team stets das Gefühl zu geben, bei all ihren Fragen, Sorgen und Ängsten, für Sie da zu sein. Zudem war es mir ein Anliegen, der großartigen Leistung, die sie in dieser herausfordernden Zeit vollbringen, mit täglicher Wertschätzung zu begegnen.
Am meisten erschüttert hat mich vor allem die anfängliche Stimmung beim Ausbruch der Coronapandemie, als es zu Hamsterkäufen und dementsprechend verunsicherten Mitarbeitern und Kunden kam. Derzeit sind es die Menschen, die kein Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen in den Filialen aufbringen und auch deren Einhaltung nicht ernst nehmen.
Es gab aber auch mehrere schöne Erlebnisse. Zum einen den großen Zusammenhalt und die enorme Flexibilität des gesamten Teams. Jeder ist für den anderen da, wir können uns aufeinander verlassen. Oder auch die Wertschätzung der Friseure und Kosmetiker, die nach Schließung der Studios vom Unternehmen die Möglichkeit bekamen, entweder in den Handel zu wechseln oder in Kurzarbeit zu gehen: Sie waren dankbar über die Wahlfreiheit und das Wissen, dass ihre Arbeitsplätze gesichert werden. Ganz generell freue ich mich auch über den neuen Stellenwert von Gesundheit und Klimaschutz, den diese Krise hervorgerufen hat.
Wir alle haben großes Vertrauen in unsere Geschäftsleitung. Ich wünsche mir, dass sie das „Schiff“ weiterhin so verantwortungsvoll durch diese herausfordernde Zeit steuern, stets bestrebt, die besten Lösungen zu finden, damit unsere Wirtschaftsgemeinschaft auch in Zukunft erfolgreich ist und alle Arbeitsplätze erhalten bleiben!
Konsumenten und Kollegen möchte ich mitgeben, sich – nach einem hoffentlich baldigen Ende der Krise – die Frage zu stellen, was wir aus ihr gelernt haben? Im Zuge der Globalisierung können uns solche Krisen immer wieder treffen. Hier geht es darum das eigene Bewusstsein zu schärfen und zu erweitern. Denn jede Krise bietet auch die Chance sich Weiterzuentwickeln und neue Geschäftsfelder zu erschließen. In Zukunft sollten wir mehr auf Regionalität achten und uns bei der Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern, möglichst unabhängig von Importen zu machen. Dafür müssten wir aber vielleicht die Bereitschaft entwickeln, einen etwas höheren Preis für diese zu bezahlen. Zudem wünsche ich mir für die Zukunft auch einen bewussteren Umgang mit der Umwelt und Ressourcen und dass wir als Gesellschaft den Fokus öfter aufs Wesentliche lenken.
Walter Schmutterer sen., Adeg-Kaufmann in Sommerein, Trautmannsdorf und Reisenberg (Bruck/Leitha)
Schmutterer
Adeg Schmutterer
Die Coronakrise zeigt uns, dass wir die Nahversorgung noch stärker sichern müssen, da wir nun noch mehr Verantwortung für unsere Kunden unsere Mitarbeiter und Geschäftspartnern tragen.
Am meisten Angst machen mir die dramatische Auswirkung des Coronavirus insbesondere in Italien, Spanien und Frankreich, aber auch wie manche europäischen Staaten wie zum Beispiel Großbritannien mit der Situation umgehen.
Das schöneste Erlebnis bislang ist die sehr hohe Wertschätzung, die meinen Mitarbeitern seitens unserer Kunden entgegengebracht wird. Darüber hinaus ist in unseren Gemeinden Reisenberg, Sommerein, Trautmannsdorfer und Mannersdorf eine Kooperation enstanden, dank der Kunden aus der Risikogruppe ihre Einkäufe bei uns bestellen können, die jeweiligen Gemeinden holen diese dann von unseren Standorten ab und liefern sie aus.
Mein Wunsch an die Industrie ist ein weiterer Ausbau der Partnerschaft, mehr Wertschöpfung durch regionale Produkte und dass wir flexibler und schneller reagieren können, wenn es um die Produktion von zum Beispiel Germ und Desinfektionsmitteln geht.
Meine Botschaft an Kunden und Kollegen ist: Nur gemeinsam schaffen wir das!
Mag. Oliver Seda, Leiter Konzern-Recht und Personal bei Spar
Oliver Seda_Spar
Spar/Eva trifft Fotografie
Seit 12.3. hat sich der Arbeitsalltag im Bereich Recht und HR hinsichtlich des Arbeitsanfalls, der Arbeitsmethodik (TelCo und VCall = 90% der gesamten Arbeitszeit), der Entscheidungsgrundlagen, der Sicherheit hinsichtlich der Entscheidungsfindung und hinsichtlich der sich ständig ändernden gesetzlichen Grundlagen radikal verändert. Zusätzlich sind wir mit einer Reihe von Ängsten konfrontiert, die nicht auf Basis von sachlichen Grundlagen zu lösen sind, sondern einer entsprechend individuelle und vor allem persönliche Lösung bedürfen. Mitarbeitende und Kollegen benötigen Antworten auf Fragen, die bisher noch nie gestellt und beantwortet wurden und für die es keine gesicherte rechtliche Grundlage gibt. Entscheidungen müssen schneller und auch jenseits unser Fachexpertise getroffen werden.
Erschüttert haben mich einige wenige Kunden, die selbst in Zeiten wie diesen jegliches Verständnis für unsere Mitarbeitenden vermissen lassen und sich in grenzenlosem Egoismus geradezu menschenverachtend verhalten.
Das schönste Erlebnis in den vergangenen Wochen war der Zusammenhalt und Teamspirit meiner Kolleginnen und Kollegen die sich jederzeit gegenseitig unter die Arme greifen und sich trotz der Hektik die Zeit nehmen, sich bei anderen für ihren Einsatz zu bedanken.
Hans Steinberger, Spar-Kaufmann aus Neunkirchen
Spar Steinberger
Spar Steinberger
Schon die ersten Krisentage hatten uns total verändert. Schlagartig wurde die Gangart im Unternehmen anders. Es ging um Improvisation. Das Hemdsärmelige, das Kaufmännische war nun gefragt! Auf die Frage „Wieso es denn kein Toastbrot gibt?“ und unserer knappen Antwort „Vielleicht morgen!“, bekamen wir von einer Kundin ein freundliches „Danke für die Info!“ rückgespielt. Solch nette Reaktionen bei Ausverkaufssituationen wünschten wir uns auch für die Zeit nach Corona. Und dann kam der wahrscheinlich stärkste Verkaufstag aller Zeiten: Freitag, der 13. März 2020. Wir waren nicht nur ausverkauft. Wir waren erschüttert, es herrschte Panik. Wir hatten auch Angst. Digitale Systeme halfen nicht mehr weiter. Big Data quasi wertlos. Was da in den letzten Märzwochen im Handel passierte, konnte kaum beherrschbar gemacht werden – am ehesten noch mit gesundem Menschenverstand.
Victoria Tscharre, Adeg-Kauffrau (Ebenthal/Kärnten)
Victoria Tscharre
Adeg Neumayr
Die Coronakrise und die damit verbundenen Hamsterkäufe haben für eine insgesamt sehr stressige Zeit gesorgt. Meine Mitarbeiter und ich mussten einige Überstunden machen, um Regale einzuräumen oder die Ware zu übernehmen.
Am meisten erschüttert haben uns die Meldungen über mögliche Schließungen aller Geschäfte, die die Menschen direkt in Panik versetzt haben. Dadurch wurden Lebensmittel in einen großen Ausmaß gekauft, die letztlich leider im Müll gelandet sind.
Am schönsten war, dass die Kunden weder verärgert noch erbost über die teils leeren Regale waren, sondern immer freundlich blieben. Toll ist auch die an den Tag gelegte Hilfsbereitschaft gegenüber der älteren Generation.
An unsere Industriepartner habe ich keinen Wunsch, denn es lief alles einwandfrei.
Wichtig ist es weiterhin Ruhe zu bewahren. Denn es wird immer ein morgen geben und keiner wird verhungern.
Rudi Verhounig, Adeg-Kaufmann Verhounig (Griffen/Kärnten)
Adeg Verhounig
Adeg Wolfsberg
Der Tag ist intensiver geworden. Es kommen zwar etwa 100 bis 150 Kunden weniger am Tag, jene die kommen, kaufen dafür mehr ein. Auch die Hauszustellung hat sich verdreifacht. Außerdem haben sich die Hygiene-Standards und der damit einhergehende Aufwand rum um Masken und Desinfektionstätigkeiten erhöht. Ich bin sehr stolz auf meine acht Mitarbeiter, die die neuen Herausforderungen mit unglaublichem Einsatz bewältigen.
Erschüttert hat mich, dass einige Länder, darunter auch sehr große, das Virus nicht sehr ernstgenommen haben und jetzt mit großen Problemen kämpfen.
Zu den schönsten Erlebnissen in den vergangenen Wochen zählt die intensive Zeit mit meiner Mutter, die bald 87 Jahre wird, und im Rollstuhl sitzt.
Es wäre wünschenswert, wenn wir uns in Österreich in solchen Krisenzeitenh bis zu 6 Monate lang selbst mit dem Notwendigsten, von Schutzmasken bis zu Lebensmitteln, versorgen könnten. Jetzt ist die Chance, hier umzudenken. Auch die Konsumenten sollten vermehrt auf regionale oder österreichische Produkte zurückgreifen.
Manuela Weiss, Zivilbedienstete beim Österreichischen Bundesheer
Manuela Weiss
Bundesheer
Das Bundesheer hat aus meiner Sicht einen wesentlichen und sehr wichtigen Beitrag geleistet. Die Waren wurden rasch an die Supermärkte ausgeliefert und niemand musste Sorge haben, dass es zu Engpässen in den Filialen kommt. Zudem war es für mich persönlich sehr interessant zu sehen, welch großer logistischer Aufwand und wieviel körperlicher Einsatz der Mitarbeiter grundsätzlich erforderlich sind, damit unsere Supermärkte täglich gut gefüllt sind. Wir wurden dabei von allen Mitarbeitern sehr freundlich empfangen und gut eingewiesen. Ich würde jederzeit wieder helfen.
Statements aus dem Bipa-Einkauf

"Die Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnern funktioniert sehr gut. Laufende Warenversorgung und pünktliche Anlieferungen waren in dieser Zeit maßgeblich um die Grundversorgung unserer Konsumenten sicherzustellen. #Solidarität Österreich"

"Trotz der Größe des Konzerns, indem die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Abteilungen, Handelsfirmen und Filialen schon bisher sehr gut war, ist der Zusammenhalt in dieser schweren Zeit noch enger geworden. Die Corona-Krise hat uns noch mehr zusammenwachsen lassen."

"Der rasante Ausbruch des Corona-Virus in Italien und die damit verbundene, in der Form noch nie da gewesene enorme Nachfrage der Konsumenten hat mich am meisten erschüttert."

"Konsumenten möchte ich sagen, dass ausreichend Klopapier vorhanden ist. Es gibt keinen Grund Einlagerungen vorzunehmen. ;-)"

Statements aus den Bipa-Filialen
Bipa-Shopmanagerin: "Der Arbeitsalltag hat sich extrem verändert, etwa der Kundenkontakt mit Sicherheitsabstand oder das Arbeiten in Schutzausrüstung. Auch die Kundenfrequenz hat sich merklich geändert. Am meisten erschüttert hat mich, dass die Krise bei uns angekommen ist. China ist weit weg … und plötzlich sind wir selber mitten drin mit Ausgangsbeschränkungen und diversen Maßnahmen. Die Straßen sind leer und der soziale Kontakt ist auf das Minimum beschränkt, das trifft mich besonders hart. Schön ist auf der anderen Seite, dass man immer wieder ein DANKE bekommt, fürs 'Dasein'! Konsumenten und Kollegen möchte ich gerne folgendes mitgeben: G’sund bleiben und gegenseitigen Respekt nicht vergessen!"

Bipa Mitarbeiterin Verkauf: "Im Arbeitsalltag ist plötzlich mehr Vorsicht geboten. Das ist sehr herausfordernd, aber natürlich auch wichtig, auf die Schutzmaßnahmen zu achten – für sich und die Kunden, für uns alle. Auch hat sich geändert, dass weniger Beratung stattfinden kann, weil sich Kunden aktuell kürzer im Geschäft aufhalten. Schön ist die Wertschätzung, die von den Kunden entgegengebracht wird, sie sind generell jetzt freundlicher und verständnisvoller. Und der Teamgeist ist trotz der aktuellen riesigen Herausforderungen ganz toll! Konusmenten und Kollegen möchte ich folgendes mitgeben: Bleiben Sie so rücksichtsvoll, wertschätzend und freundlich."
Die Statements der Industrie finden Sie hier April 2020
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