Coronavirus: 2,2 Milliarden Euro Umsatzverlus...
 
Coronavirus

2,2 Milliarden Euro Umsatzverlust

Michal Jarmoluk - pixabay.com
Weite Teile von Österreichs Einzelhandel sind seit 17. November 2020 wieder geschlossen.
Weite Teile von Österreichs Einzelhandel sind seit 17. November 2020 wieder geschlossen.

Laut Berechnungen des Instituts für Handel, Absatz und Marketing an der Johannes Kepler Universität Linz führen die aktuellen Schließungen im österreichischen Einzelhandel zu Umsatzverlusten von rund 130 Millionen Euro pro Tag.

Der derzeitige Lockdown #2 fällt in die umsatzstarke Vorweihnachtszeit und trifft daher den von Schließungen betroffenen heimischen Handel noch stärker als Lockdown #1. Damals kam es in der Zeit von 16. März bis 13. April 2020 laut Hochrechnungen des Instituts für Handel, Absatz und Marketing an der Johannes Kepler Universität Linz zu Umsatzverlusten von rund 110 Millionen Euro pro Tag. Nun prognostiziert die oberösterreichische Forschungseinrichtung von 17. November bis 6. Dezember 2020 jedoch tägliche Umsatzeinbußen in der Höhe von rund 130 Millionen Euro. Bei 17 geschlossenen Einkaufstagen würde sich somit ein Umsatzverlust in der Gesamthöhe von 2,2 Milliarden Euro (brutto) ergeben.

Welch starke Auswirkungen selbst ein teilweise gelockerter Lockdown auf den österreichischen Handel hat, beweist ein Blick auf den Zeitraum 14. bis 30. April 2020. Damals durften Einzelhandelsgeschäfte unter 400 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie Baumärkte unter Einhaltung hygienischer Vorschriften wieder öffnen. Trotz schrittweiser Öffnung beliefen sich die Umsatzverluste immer noch auf 80 Millionen Euro pro Tag, so das Linzer Institut für Handel, Absatz und Marketing in seinen Berechnungen.

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