Coronavirus: ACSP wehrt sich gegen Vorwürfe a...
 
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ACSP wehrt sich gegen Vorwürfe aus dem BMG

Michal Jarmoluk/Pixabay.com

Das Austrian Council of Shopping Places ist um Klarstellung bemüht: Die vom Gesundheitsministerium angesprochenen Bilder von Menschenmassen vor einem Einkaufzentrum sollen von der Eröffnung eines Möbelhauses stammen.

"Einkaufszentren sind keine Möbelhäuser", betont das Austrian Council of Shopping Places (ACSP). Damit bezieht sich der Interessensverband auf eine Aussendung des Gesundheitsministeriums vom 12. November, in der an Besucher und Betreiber von Einkaufszentren appelliert wurde. Grund dafür waren besorgniserregenden Bildern von größeren Menschenansammlungen vor einem vermeintlichen Einkaufszentrum. Das ACSP ist um Klarstellung bemüht. "Die in den Medien verbreiteten Bilder von Menschenmassen vom vergangenen Wochenende rühren nicht – wie offensichtlich irrtümlich in der Aussendung des Gesundheitsministeriums angeführt – von Einkaufszentren her, sondern stammen von der Eröffnung eines Möbelhauses", so das ACSP in einer Stellungnahme. Die Mitglieder – und damit vor allem auch die Betreiber von Shopping-Malls – sowie die darin angesiedelten Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe seien sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst und setzen seit Beginn der Pandemie die entsprechenden Verordnungen zur Bekämpfung von Covid-19 vollinhaltlich um, heißt es weiter. Cluster-Bildungen hätten dort nach heutigem Wissensstand nicht nachgewiesen werden können.

Gleichzeitig betont die Interessensvertretung eindringlich, "dass der stationäre Handel und die mit ihm indirekt oder direkt verbundenen Branchen die entsprechende Unterstützung seitens der öffentlichen Hand benötigen, um die derzeit äußerst herausfordernde finanzielle Situation nachhaltig überleben zu können."
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