Coronavirus: Maßnahmen zum Schutz der Lieferk...
 
Coronavirus

Maßnahmen zum Schutz der Lieferkette

Jason Goh/pixabay.com

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ) liefert Empfehlungen, um die Risiken in der Supply Chain zu minimieren.

In einem achtseitigen Report liefert die BMÖ aktuelle Infos zur COVID-19-Sachlage, um sich proaktiv für spätere Krisen zu wappnen. Darin empfiehlt er unter anderem, Banken zu ermöglichen, die Liquidität betroffener Firmen zu stützen, um ein Abrutschen in die Insolvenz während der Ausnahmesituation zu verhindern. Denn der Virus stellt die Belastbarkeit der globalen Lieferkette auf eine harte Probe, die Abhängigkeit von China, aber auch anderen betroffenen Ländern ist signifikant. Für Firmen wurden fünf pragmatische Ansätze für eine Stabilisierung ausgearbeitet, die die Rationierung kritischer Teile, die Optimierung von Alternativen, die Vorbuchung von Luftfracht- und Schienenkapazität, die Erhöhung der Priorität in der Lieferantenproduktion sowie die Unterstützung des Lieferantenneustarts betreffen. Außerdem müssen die Netzwerke optimiert, Bargeldbestände angepasst, alternative Lieferanten qualifiziert und die Widerstandsfähigkeit sowie Agilität in der Lieferkette erhöht werden.
Die fünf Punkte dazu lauten konkret:

  1. Richten Sie eine zentrale Notfallkoordination ein
  2. Überprüfen Sie das Produktportfolio Ihres Unternehmens und den Kundenstamm. Setzen Sie dann Prioritäten
  3. Überprüfen Sie die Lieferanten
  4. Den Cashflow sichern – und nicht zuerst auf den Gewinn abstellen
  5. Informieren Sie sich direkt – pflegen Sie die Kommunikation (und lassen Sie sich nicht verunsichern)


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