Coronavirus: Selbstbeschränkung im Verkauf vo...
 
Coronavirus

Selbstbeschränkung im Verkauf von Non-Food-Artikeln ab 11. April

TV-Geräte zählen zu jenen Warengruppen, die zukünftig von fünf Händlern freiwillig in den Geschäften nicht mehr zum Verkauf angeboten werden.
TV-Geräte zählen zu jenen Warengruppen, die zukünftig von fünf Händlern freiwillig in den Geschäften nicht mehr zum Verkauf angeboten werden.

Rewe, Spar, Hofer, Lidl und Metro einigten sich darauf, ab Karsamstag aus Solidarität mit den derzeit gesetzlich geschlossenen Händlern weite Teile des Non-Food-2-Sortiments freiweillig aus dem stationären Verkauf zu nehmen.

Am Freitag Vormittag sprach sich Spar in einer Presseaussendung noch für den uneingeschränkten Verkauf ihres Sortiments aus. Am Nachmittag hieß es dann, dass sich die fünf großen Lebensmittelhändler Rewe International, Spar, Hofer, Lidl und Metro auf eine freiwillige Selbstbeschränkung geeinigt hätten. Diese sieht vor, dass ab dem Karsamstag, den 11. April 2020, folgende Warengruppen nicht mehr in den Geschäften zum Verkauf angeboten werden:

• TV-Geräte
• Computer (nicht jedoch Zubehör)
• Fahrräder und E-Bikes
• Navigationsgeräte
• Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Kühlschränke, Gefrierschränke, Herde, Geschirrspüler
• Heimwerker-Großgeräte
• Möbel inkl. Gartenmöbel
• Damen-, Herren- und Kinderoberbekleidung
• Sportbekleidung
• Babybekleidung
• Autozubehör
• Malerbedarf
• Pools und Poolzubehör
• Fitness-Großgeräte

Onlinebestellungen dieser Produkte sind jedoch weiterhin möglich, ebenso der stationäre Verkauf von nicht genannten Warengruppen wie beispielsweise Spielzeug oder Pflanzen. In diese Entscheidung eingebunden war auch die Wirtschaftskammer. So sagt KR Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der WKO: "Ich bin sehr froh über diese Lösung und respektiere sehr diese freiwillige Selbstbeschränkung der großen Lebensmittelketten in unserem Land. Die Situation ist für uns alle enorm schwierig, weshalb dieser Akt der Solidarität ein sehr positives Signal an die tausenden KollegInnen, die derzeit ihre Geschäfte nicht offen halten dürfen, darstellt. Ich hoffe natürlich, dass die Bundesregierung schon bald wieder in der Lage sein wird, die Schließung beim Großteil des heimischen Handels aufzuheben und wir schrittweise dem Normalzustand wieder näherkommen."
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