Coronavirus: Zurück zum Mund-Nasen-Schutz
 
Coronavirus

Zurück zum Mund-Nasen-Schutz

Mika Baumeister - unsplash.com

Mit 1. Juli werden die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert, etwa kann im Handel ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, der keine FFP2-Maske mehr sein muss. Zudem fallen Einschränkungen bei Veranstaltungen und in der Gastronomie weg.

Wie die Bundesregierung bei einer Pressekonferenz bekannt gab, werden die Vorgaben für das öffentliche Leben weiter gelockert: Ab Juli kann im Handel sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder ein regulärer Mund-Nasen-Schutz getragen werden, FFP2-Masken fallen zwar darunter, sind aber nicht mehr zwingend notwendig. In der Gastronomie fällt die Maskenpflicht generell, ebenso die Sperrstunde. Mit 22. Juli soll dann auch die Registrierungspflicht aufgehoben werden. Clubs und Diskotheken dürfen mit Kapazitätsbeschränkung und unter Einhaltung der 3-G-Regel (getestet, geimpft oder genesen) wieder öffnen. Auch Großveranstaltungen rund um Kunst, Kultur und Sport können ab 1. Juli ohne Kapazitätsbeschränkungen stattfinden. Events ab 100 Personen indoor und 500 Personen draußen müssen angemeldet werden.
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"Der Handel war nie ein Corona-Hotspot, daher unterstützen wir die heute verkündeten Umstellungen in den Geschäften aus voller Überzeugung. Die Rückkehr von der FFP2-Maskenpflicht zum Mund-Nasen-Schutz ab 1. Juli erleichtert sowohl den Kundinnen und Kunden als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Leben – vor allem jetzt in den heißen Sommermonaten", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will in einer ersten Stellungnahme.

"Das Einkaufserlebnis für die Kunden wird wieder zurückkehren und die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter werden durch die Rückkehr der FFP2-Maske zum Mund-Nasen-Schutz wesentlich erleichtert. Durch die Aufhebung der Personenbeschränkung haben unsere Kunden wieder leichteren Zugang zu den Geschäften. Das steigert die Kundenfrequenz und damit den dringend benötigten Umsatz. Vor allem bei den heißen Sommertemperaturen ist dann ein Warten vor den Geschäften in der prallen Hitze nicht mehr nötig", sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundesparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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