Coronavirus/Kaufleute: Kreativ in der Krise
 
Coronavirus/Kaufleute

Kreativ in der Krise

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Die deutsche Lebensmittel Zeitung präsentiert in einem Artikel etliche Beispiele von neu entstanden Serviceleistungen von Kaufleuten in Zeiten der Coronavirus-Schutzmaßnahmen.

Eine Maximalanzahl von erlaubten Kunden pro Geschäft bzw. Abstandsregelungen führen mitunter zu unvermeidbaren Warteschlangen. Um diese möglichst erträglich zu gestalten, hat Edeka-Kaufmann Hieber (Baden-Württemberg) Zelte und Schirme vor seinen Geschäften aufgestellt. So steht man bei Schlechtwetter zumindest im Trockenen. Darüber hinaus hat Hieber Künstler engagiert, die mit Live-Musik die Wartenden unterhalten.

An Menschen in Seniorenwohnheimen, die aus Schutzmaßnahmen nicht besucht weden dürfen, denkt Dornseifer's Frischemarkt in Attendorn (Nordrhein-Westfalen). Für sie können Angehörige um 15 Euro fertig gepackte Osterpräsente, bestehend aus einem Blumenstrauß, Schokolade und einer Grußkarte, kaufen, die der Händler am Karsamstag an die Heimbewohner ausliefert.

Edeka Meyer aus Pinneberg (Schleswig-Holstein) kooperiert mit dem Restaurant Goldschätzchen aus Prisdorf. Der Gastronomiebetrieb beliefert das Lebensmittelgeschäft mit frisch gekochten, im Vakuumbeutel abgefüllte Speisen, die man hier kaufen kann. Vegetarische Gerichte kosten 7,90 Euro, Fleischgerichte 9,90 Euro.

Die Osterfeierlichkeiten, die heuer zu Hause stattfinden müssen, nutzt der norddeutsche Edeka-Händler Preuß für ein Fotogewinnspiel. Wer seine kreativsten Ostermomente aus den eigenen vier Wänden auf der Facebook-Seite des Unternehmens postet, kann Einkaufsgutscheine im Wert von 100 Euro gewinnen.
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