Creditreform Österreich: Personalentwicklung ...
 
Creditreform Österreich

Personalentwicklung nimmt schwach zu

Creditreform

Bei der KMU-Umfrage des Creditreforms zeigt sich, dass im Herbst weniger Betriebe Arbeitsplätze schaffen.

Die Dynamik bei der Arbeitsplatzentwicklung nimmt ab - und das, obwohl 22,2 Prozent aller KMUs im Herbst neue Jobs schaffen. Dem gegenüber stehen 13,3 Prozent Betriebe, die Stellen abbauen. Das Saldo von 8,9 Prozent kann mit dem Vorjahreswert von 16,3 Prozent nicht mithalten. Das geschrumpfte Delta ergibt sich aus weniger neuen Jobs und einem leicht erhöhten Stellenabbau.

Am dynamischsten bleibt die Bau-Branche, wo 26,8 Prozent der Firmen neue Arbeitsplätze schaffen, gefolgt vom verarbeitenden Gewerbe, wo es 25 Prozent sind. Bei beiden Branchen ging das Saldo jedoch auf 19,5 beziehungsweise 4,6 Prozent zurück. Einzig der Handel konnte das Verhältnis zwischen neuen Stellen und deren Abbau im Laufe des Jahres verbessern: Während es im Herbst 2018 noch 3,1 Prozent waren, beträgt das aktuelle Saldo 10,1 Prozent. Das wird sich in den kommenden Monaten jedoch relativieren, denn die befragten LEH-KMUs gehen davon aus, dass sich im Winter die Personalzuwächse und Abnahmen die Waage halten werden. Im Vorjahr waren es noch plus 12,2 Prozent.


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