CRIF Wirtschaftsauskunftei: CRIF zählt 10.000...
 
CRIF Wirtschaftsauskunftei

CRIF zählt 10.000 Neugründungen im Handel

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Boris Recsey, Geschäftsführer CRIF Österreich hat sich mit dr Branche beschäftigt. © CRIF
Boris Recsey, Geschäftsführer CRIF Österreich hat sich mit dr Branche beschäftigt. © CRIF

Nach einer Studie der Auskunftei CRIF wurden 2016 hierzulande über 10.000 Handelsgeschäfte gegründet. Auch zu den Themen Eigenkapital, Gleichberechtigung und Standortwahl der Handelsbranche hat CRIF Erstaunliches zusammengetragen.

Die Wirtschaftsauskunftei CRIF Österreich hat in einer aktuellen Erhebung einen genauen Blick auf den österreichischen Handels geworfen: Demnach wurden 2016 in Österreich ca. 10.600 Handelsunternehmen gegründet – der Großteil davon als Kleinunternehmen. Das ist ein Rückgang um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Bundesländervergleich waren im Jahr 2016 die Wiener mit 21 Prozent der Neugründungen führend, gefolgt von den Nieder- und Oberösterreichern (20 bzw. 17 Prozent). Die Schlusslichter bilden das Burgenland und Vorarlberg (3 bzw. 4 Prozent). Demgegenüber standen 1.200 eröffnete Insolvenzverfahren, was einem leichten Rückgang entspricht. Rund ein Drittel der Pleiten passierten in Wien.

Die österreichischen Händler verfügen laut CRIF über eine positive Eigenkapitalausstattung. In Vorarlberg liege das Eigenkapital bei durchschnittlich 40 Prozent. Auch Tirol und Oberösterreich führt in Sachen Eigenkapital. In Wien liegt die Quote bei nur 29 Prozent.

Zudem haben die Analysten der CRIF Wirtschaftsauskunftei ein starke Ost-Lastigkeit bei Firmenstandorten ausgemacht: Fast 40 Prozent der Großunternehmen im Handel kommen aus Wien, gefolgt von Oberösterreich (16,3 %) und Niederösterreich (15,1 %). Das Burgenland (0,6 %) bildet hier nach Kärnten (1,9 %) das Schlusslicht. „Wien punktet durch seine Ostkompetenz und fungiert für viele Unternehmen nicht zuletzt aufgrund seiner Lage und der günstigen Verkehrsverbindungen als Drehscheibe nach Ost- und Südosteuropa”, erklärt Boris Recsey, Geschäftsführer CRIF Österreich dazu.    

Weibliche Führungskräfte sind Mangelware

In Sachen Gleichberechtigung sieht es in der Handelsbranche noch recht mau aus: Die meisten weiblichen Führungskräfte finden sich im Osten des Landes: 20,7 Prozent der Händler in Niederösterreich und 19,9 Prozent in Wien haben Frauen an der Spitze. „Generell sind Frauen in den Chefetagen noch immer unterrepräsentiert. Hier gibt es noch einiges an Aufholbedarf“, so Recsey.    

CRIF ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das sich auf Bonitäts- und Unternehmensinformationen spezialisiert hat. In Österreich ist CRIF als Wirtschaftsauskunftei Marktführer bei Personenauskünften und gehört bei Unternehmensauskünften zu den wichtigsten Anbietern. CRIF Österreich ist der beliebteste und meistgewählte Partner für Bonitätsauskünfte im Handel, dem E-Commerce und der Telekommunikationsbranche.
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