Rewe International: Das Plastiksackerl-Aus
 
Rewe International

Das Plastiksackerl-Aus

pixelio.de / Ralph Aichinger
Rewe International schafft 2017 die Plastiksackerln in seinen Supermärkten ab © pixelio.de / Ralph Aichinger
Rewe International schafft 2017 die Plastiksackerln in seinen Supermärkten ab © pixelio.de / Ralph Aichinger

2017 wird das Plastiksackerl ausgedient haben: Rewe International unterstützt zukünftig die Mehrfach-Nutzung von Tragetaschen. Die Obst/Gemüse-Knotenbeutel wird es weiterhin geben.

Diese Entscheidung war abzusehen und nur eine Frage der Zeit: Im Rahmen der den Handel beschäftigenden Nachhaltigkeitsüberlegungen macht Rewe International nun den Schritt und wird keine Plastiktragetaschen mehr anbieten. Ab 1. Jänner 2017 beginnt man mit der Umstellung auf Permanent- und Papier-Tragetaschen für den Heimtransport des Einkaufs. Im Laufe des ersten Halbjahrs 2017 soll das Plastiksackerl dann endgültig ausgedient haben. Den Kunden werden in den Märkten und Filialen von Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg künftig dann nur mehr die erwähnten Tragetaschen angeboten – die Papiersackerln übrigens zu einem vergleichbaren Preis, den man bisher für ein Plastiksackerl gezahlt hat: „Unser Ziel ist es aber, nicht einfach eine Einweg-Tragetasche aus Plastik durch eine aus Papier zu ersetzen, sondern im Sinne höchstmöglicher Ressourcenschonung unseren Kundinnen und Kunden die Mehrfach-Nutzung ans Herz zu legen und durch geeignete Angebote zu unterstützen. Damit setzen wir konsequent und logisch unseren Weg der Reduktion von Kunststoff-Tragetaschen fort“, betont Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der Rewe International AG.

Bereits Anfang Mai hat sich Rewe International an der freiwilligen Selbstverpflichtung des österreichischen Handels zur Reduktion von Plastik- und Einweg-Tragetaschen beteiligt, und seit 2012 werden bei Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg nur mehr Plastik-Tragetaschen aus Altkunststoff verkauft, was zu einer Reduktion von 700 Tonnen Kunststoff und 50 Prozent der CO2-Emissionen pro Jahr geführt hat. Seit 1. Juli 2016 sind – im Sinne der freiwilligen Selbstverpflichtung – auch die sogenannten Knotenbeutel nur mehr im Obst/Gemüse- und Frische-Bereich zu finden und liegen nicht mehr zur freien Entnahme an den Kassen auf; es wird sie weiterhin geben, ebenso die Permanent-Kühl-Tragetaschen für Tiefkühl-Produkte.

Zahlreiche diesbezügliche Anregungen von Kunden sowie Kundenumfragen haben Rewe International bestärkt, diesen Schritt auf dem Weg weg vom Plastik zu setzen: So finden es insgesamt 80 Prozent der Befragten „sehr gut“ (51 Prozent) oder „gut“, dass in Geschäften Plastiksackerln nur mehr kostenpflichtig abgegeben werden. Rund die Hälfte der Befragten wünscht sich sogar ein Verbot. Und mehr als 80 Prozent setzen schon jetzt auch auf Mehrfachnutzung und/oder Permanent-Tragealternativen für den Transport ihrer Einkäufe.
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