PwC Österreich/DSGVO: Datenschutzgrundverordn...
 
PwC Österreich/DSGVO

Datenschutzgrundverordnung: 10 Punkte, die Sie befolgen sollten

PwC
Florian Mundigler, Datenschutzexperte bei PwC Österreich. © PwC
Florian Mundigler, Datenschutzexperte bei PwC Österreich. © PwC

Verletzungen gegen das DSGVO können hohe Strafen nach sich ziehen. PwC Österreich erklärt, wie Sie sich dagegen schützen können.

In weniger als einem Jahr (25. Mai 2018) tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union in Kraft. Bürger erhalten so mehr Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten, Unternehmen sind beim Thema Datenschutz stärker gefordert. „Die per Gesetz definierten hohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise vier Prozent des globalen Jahresumsatzes eines Unternehmens zeigen den enormen Stellenwert, der dem Thema Datenschutz zukünftig gegeben wird“, erklärt Christoph Obermair, Partner und Datenschutzexperte bei PwC Österreich. „Im Rahmen der DSGVO sind Unternehmen mit strengeren Pflichten zur Dokumentation ihrer Datenschutz-Compliance konfrontiert. Darüber hinaus sieht die Verordnung eine formalisierte Datenschutz-Folgenabschätzung auf IT-System-Ebene und Prozessebene vor“, ergänzt Florian Mundigler, Datenschutzexperte bei PwC Österreich.

PwC, Netzwerk von Mitgliedsunternehmen in 157 Ländern, gibt heimischen Unternehmen daher zehn wichtige Tipps:

  1. Legen Sie sich eine Strategie zurecht, planen und steuern Sie bewusst die Risiken und die umzusetzenden Maßnahmen.
  2. Schauen Sie, welche Daten und wo diese gespeichert sind und eruieren Sie, wer Zugriff darauf hat.
  3. Stellen Sie sicher, dass Daten, die auch von Dritten genutzt werden, von diesen Parteien ordnungsgemäß geführt werden.
  4. Fragen Sie sich, welche Risiken mit der Verarbeitung von personenbezogener Daten verbunden sind und achten Sie dabei auch auf externe Faktoren.
  5. Berücksichtigen Sie rechtliche Entwicklungen im Bereich Datenschutz in Ihrer Unternehmensplanung und –strategie.
  6. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen verwalteten Daten nur zu vorab definierten Zwecken genutzt werden.
  7. Lassen Sie Betroffene wissen, wie und zu welchem Zweck die Daten verwendet und mit wem diese geteilt werden.
  8. Modernisieren Sie Infrastruktur und IT-Governance.
  9. Transparenz für Kunden als auch Mitarbeiter gilt bei personenbezogenen Daten als einer der Erfolgsschlüssel.
  10. Es benötigt einen Ansprechpartner, der zum Beispiel als Schnittstelle zur Aufsichtsbehörde dient oder die Datenschutz-Compliance überwacht.


Christoph Obermair, Partner und Datenschutzexperte bei PwC Österreich. © PwC
PwC
Christoph Obermair, Partner und Datenschutzexperte bei PwC Österreich. © PwC
stats