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dayli-Update: 5,81-Mio.-Euro-Forderung durch Mitarbeiter

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Die ausstehenden Juni-Gehälter, Urlaubs- und Weihnachtsgelder sowie Nachzahlungen an die 3.466 Beschäftigten summieren sich auf 5,81 Mio. Euro und werden in Kürze ausbezahlt.

Die Arbeiterkammer hat heute (20. August 2013) beim Linzer Landesgericht Forderungen von 3.466 dayli-Beschäftigten im Ausmaß von 5,81 Mio. Euro angemeldet. Damit dürfte in rund zwei Wochen die Überweisung der bisher nicht bezahlten Juni-Gehälter, von Urlaubs- und Weihnachtsgeldern sowie Nachzahlungen durch den staatlichen Insolvenzentgeltfonds (IEF) beginnen, berichtet Herbert Schnetzinger, Insolvenzexperte der Arbeiterkammer Linz, gegenüber der APA.

Die dayli-Insolvenzverwaltung habe die Forderungen geprüft und zur Auszahlung durch den Fonds freigegeben, gab Masseverwalter Dr. Rudolf Mitterlehner bekannt. Der Linzer Rechtsanwalt wurde von der Arbeiterkammer für die "gute und enge Zusammenarbeit" gelobt. "Während unsere Experten alle nötigen Dokumente zusammengetragen und die Anmeldungsforderung erstellt haben, hat der Masseverwalter bereits zu prüfen begonnen", kommentiert AK-OÖ-Präsident Johann Kalliauer die Vorgangsweise der vergangenen Wochen.

Nichts Neues wurde zu einem von Mitterlehner eventuell anvisierten "Asset-Deal" verlautbart, bei dem etwaige Investoren Teile des dayli-Betriebs aus der Konkursmasse herauskaufen könnten.
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