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dayli-Update: Interessante Details

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Während die Suche nach Investoren nach wie vor ohne Erfolg gekrönt ist, werden immer mehr zum Teil hochinteressante Details rund um die dayli-Pleite hochgespült.

Zum einen scheinen sich einige Medien ziemlich massiv auf dayli-Gründer Dr. Rudolf Haberleitner eingeschossen haben. Da ist von einem nicht nachweisbaren Doktortitel die Rede, von viel verbrannter Erde bei fehlgeschlagenen bisherigen Sanierungsversuchen anderer Unternehmen und von einem Jahressalär von 400.000 Euro samt Dienstwagen um 150.000 Euro, was zwar in Managementkreisen durchaus üblich ist, man aber in einer Neidgesellschaft wie der unsrigen bei einer gewissen Leserklientel garantiert zu punkten weiß.

Zum anderen wurde bekannt, dass die leidige Sache mit der missglückten Geldkoffer-Übergabe in Udine mit großer Wahrscheinlichkeit ein Fall von mehreren gewesen sein könnte. Zumal besagte Causa nun die Staatsanwaltschaft Wien von jener aus Wels übernahm und durchsickern ließ, dass Haberleitner durchaus Opfer einer darauf spezialisierten Bande geworden sein könnte. In Fachkreisen nennt man das Rip-Deal, wo also die Täter eine Vorauszahlung für eine Leistung verlangen und dann mit dem Geld ohne Gegenleistung spurlos verschwinden. Daher laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Mit Mitte nächster Woche steht zwar die angeblich allerletzte Deadline zur Rettung von dayli im Raum - wenn bis dahin kein Investor gefunden worden ist, muss beinhart allerorts zugesperrt und die restlichen Mitarbeiter entlassen werden. Masseverwalter Rudolf Mitterlehner hat dennoch ein akribisches Auge auf den derzeit laufenden Abverkauf, denn jeder Tag, den die dayli-Shops länger offen halten können und Umsätze bringen hilft ihm bei der Investorensuche.

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