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dayli-Update: Zentralen werden dicht gemacht

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Die Filialen in Österreich und Italien sind schon zu. Jetzt schließen auch die Österreich-Zentrale in Pucking sowie die 28 Standorte in Luxemburg mit rund 100 Beschäftigten und drei Outlets in Belgien.

Findet der Linzer Anwalt und dayli-Masseverwalter Rudolf Mitterlehner nicht bis Ende September einen Interessenten, der die Reste des Unternehmens dayli haben will (betrifft Filial-Mietverträge sowie Lager), wird wohl auch das letzte Kapitel der Geschichte rund um den Schlecker-Nachfolger geschlossen und die Firma endgültig zerschlagen. Rosig sind die Aussichten für ein Überleben der letzten dayli-Überbleibsel eher nicht. Doch Mitterlehner gibt noch nicht auf: "Die bisherigen Gespräche mit Interessenten verlaufen leider zäh, bisher waren die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen Gesamtverkauf aber auch noch gar nicht gegeben. Ich gebe die Hoffnung nicht so schnell auf", so der Masseverwalter in einer neuen Aussendung.

Fix ist jedenfalls, dass nach der bereits abgeschlossenen Schließung der dayli-Filialen in Österreich (ursprünglich rund 900) und Italien (ehemals 290) jetzt auch die 28 Läden in Luxemburg mit rund 100 Mitarbeitern und die drei Filialen in Belgien dicht machen. Zusätzlich verfügte Mitterlehner auch die Schließung der Zentrale in Pucking bei Wels, wo noch rund 40 Beschäftigte plus 30 Bezirksleiter ausharrten. Für die weitere Abwicklung der Pleite braucht man laut Aussendung jetzt noch 30 bis 40 Leute, die in einer eigens gegründeten Dienstleistungs-GmbH beschäftigt werden sollen.

Gespannt kann man auf den 27. September sein, denn da wird die erste Gläubigerversammlung und allgemeine Prüfungstagsatzung über die Bühne gehen. "Dort erhalten wir einen genaueren Überblick, welche Forderungen von den Gläubigern nun tatsächlich angemeldet werden", kommentiert der für die Forderungsprüfung zuständige Insolvenzverwalter-Stellvertreter Dr. Thomas Zeitler den bevorstehenden Termin.
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